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Eine gemeinsame Sehnsucht

In den Medien erfahren wir fast täglich von religiös begründeter Aggression und Gewalt. Das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen scheint schwieriger denn je. Aber es gibt so viele gute Beispiele des Miteinanders. Etwa das interreligiöse Friedensgebet in Zwettl an der Rodl und in Oberneukirchen. Sie bezeugen: Gewalt kann sich nicht auf den Glauben berufen.
Ausgabe: 2015/4, Froschauer-Schwarz, Zwettl, Oberneukirchen, Kundgebung, Brandstetter, Diab, Jax
20.01.2015
- Ernst Gansinger
Was wir in Zwettl für den Frieden tun können, ist ganz einfach: Wir können uns bemühen, einander in unserer kulturellen Verschiedenartigkeit wahrzunehmen: die je verschiedenen Zugänge zu Gott zu respektieren – wobei es eigentlich ja die genau gleichen sind –, einander nicht ummodeln zu wollen.“ So beginnt die Antwort von Magdalena ­Froschauer-Schwarz, die sich in der Pfarre Zwettl insbesondere im Katholischen Bildungswerk engagiert und beim interreligiösen Friedensgebet mitmacht. Zu diesem wird monatlich abwechselnd in die Zwettler Kirche und in die Oberneukirchner Kapelle der Oblatinnen eingeladen. 30 bis 65 Männer und Frauen aus den verschiedensten Volksgruppen und mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit nehmen daran teil.

Große Ehre


Der syrische Flüchtling Maher Diab hat beim ersten Friedensgebet im Juni 2014  in Zwettl formuliert: „Es ist eine große Ehre, hier in dieser Kirche, die das Haus Gottes ist, zu sein. Ich danke Ihnen allen für Ihre Güte. Und ich bete, dass sich der Friede in Syrien und in der ganzen Welt durchsetzt. Es ist mir wichtig zu erklären, dass der Islam eine Religion des Friedens und nicht des Krieges ist ...“ Die Geschehnisse in Syrien haben ihn und viele gezwungen, das Land zu verlassen. „Hier haben wir Frieden und Sicherheit vor dem Tod und der Zerstörung. Es ist uns ein Anliegen, gute Bürger in diesem Land zu sein.“

Der eine Gott


Derzeit organisieren Ernestine Jax in Oberneukirchen und Michaela Tröbinger-Lenzenweger in Zwettl die Gebete. Sie hat mit ihrem Mann Rainer die Plattform „Menschlichkeit leben“ gegründet, die Unterstützungsangebote für die in Zwettl untergebrachten Asylwerber/innen koordiniert. Die Initiative wird von vielen Zwettler/innen mitgetragen. Zu den Friedensgebeten kommen auch aus den Flüchtlingsquartieren anderer Gemeinden wie Bad Leonfelden und Reichenthal jedesmal zahlreiche Menschen, um im Glauben an den einen Gott ihre Sehnsucht nach Frieden und einem guten Miteinander vor Gott hinzutragen.

Beten, singen, schweigen


Christen – katholische, syrisch-orthodoxe, armenisch-apostolische –, Muslime und Drusen gehören zur Gebetsgemeinschaft. Meist gibt es auch eine Agape. Beim jüngsten Friedensgebet am Sonntag, 11. Jänner segnete ein armenischer Pastor mit einem eindrucksvoll gesungenen Ritus. Oft liest Maher aus dem Koran vor. Die Erfahrung der gemeinsamen Sehnsucht „Friede“ tut dem Zusammenleben gut.

Weitere Beispiele

Freitagsjause


Seit Schulanfang im Herbst 2014 kochen für die gesamte Volksschule Neufelden einmal im Monat Asylwerber/innen aus jeweils einem anderen Land.  Da gibt es einmal Kostproben aus der afghanischen, der tschetschenischen, kirgisischen und syrischen Küche. Die Kinder erfahren so, dass man auch in diesen Ländern mit demselben Wasser kocht und dass dort gleiche Zutaten wie bei uns auf den Tisch kommen, teilweise auch ganz ähnliche Speisen, nur anders gewürzt oder in anderen Kombinationen gegessen. Die Erfahrung beim Essen – so groß sind die Unterschiede ja gar nicht – sind übertragbar auf das Alltagsleben.


Katholische Hochschulgemeinde


Seit mehreren Jahren wird an der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Linz der Dialog zwischen Christen und Muslimen gepflegt. Zum Beispiel wird in Diskussionveranstaltungen darüber reflektiert, wie sich die eigene Religionszugehörigkeit auf die Identität auswirkt. „Der Austausch funktioniert sehr gut“, erzählt Robert Kettl, Pastoralassistent der KHG. Der liberale Zugang zum Glauben zeigt sich auch daran, dass der Gebetsraum der KHG allen Religionen offensteht. „Das ist eine klare Haltung“, betont Robert Kettl. So ist der Umgang mit Symbolen sehr sparsam und es hängt in dem Raum kein Kreuz. Die häufigste Nutzung sei das private Gebet von muslimischen Studierenden, die vom nahegelegenen Campus der Johannes-Kepler-Uni zur KHG pilgern. Kettl: „Es ist ein Personenkreis von sicher an die 50, die das immer wieder nützen.“ Christ/innen seien dagegen dort selten anzutreffen. Ob der interreligiöse Gebetsraum, der im liberalen Uni-Milieu gut angenommen wird, auch für Pfarren Modell sein könnte, wäre aber schwer zu sagen, meint Robert Kettl. 

Kundgebung gegen Gewalt


Die Katholische Aktion und die Islamische Religionsgemeinde (IRG) laden für Samstag, 24. Jänner, 13 Uhr, zu einer öffentlichen Kundgebung gegen Gewalt ein. Sie beginnt beim Volksgarten in Linz (Musiktheater) und dauert bis 16 Uhr. „Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer von Paris und sind zutiefst schockiert!“, heißt es in einer Erklärung der IRG. Politische Verführer und Extremisten dürften keinen Keil in die Gesellschaft treiben. „Die Antwort auf extremistischen Terror kann nur darin bestehen, gemeinsam und konfessionsübergreifend für Frieden, Freiheit und Solidarität einzutreten“, betont KA-Präsident Bert Brandstetter.
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