Zum fünfzehnten Mal fand am vergangenen Wochenende das Bläserfest am Almsee statt. Hunderte von Besuchern kamen ins Salzkammergut, um den Echo- und Weisenbläsern bei ihren Darbietungen zu lauschen.
Der wunderschöne Almsee, umrundet von seinen Bergen – wo könnte man einen schöneren Platz für ein Bläserfest finden. Alljährlich treffen sich Bläser aus ganz Österreich für ein Wochenende, um sich im Echo- und Weisenblasen zu beweisen. Heuer waren es insgesamt 36 Gruppen, die sich angemeldet hatten, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Eröffnet wurde das Bläserfest am Samstag mit dem Echoblasen, bei dem vom „Echoplatzl“ aus gegen die Wand des Schneiderberges geblasen wurde, um dieser ein Echo zu entlocken. Auf einem Floß im See stehend, kämpften die Musiker mit den schwankenden Planken und mit Kerzen, die beim Dunkelwerden einfach nicht brennen wollten. Musikalisch brachten die Bläser eine Leistung, die sich durchaus sehen ließ, die Aufgabe war ja umso schwieriger, als der Berg ja jeden Ton genauso wiedergibt, als er hingespielt wurde, da ist die Herausforderung natürlich groß, möglichst klare Töne gegen den Berg zu blasen, was die Musiker mit Bravour schafften.
Am Sonntag fand dann nach dem Festgottesdienst das Arien- und Weisenblasen statt. Von 11 bis um 16.30 Uhr zeigten 34 Gruppen in unterschiedlicher Besetzung vor einer Jury des oberösterreichischen Blasmusikverbandes ihr Können. Die gezeigten Leistungen ermöglichten, dass neun Mal das Prädikat „ausgezeichneter Erfolg“ vergeben werden konnte.