Ausgabe: 2001/35, Ars Electronica 2001, Takeover, Kunst, Computerkunst, Veranstaltungen, AEC,
28.08.2001
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Von 1. bis 6. September wird Linz heuer wieder zur Hauptstadt internationaler Computerkunst.
Welche Konstellationen, welche Faktoren bestimmen die Kunst von morgen? Wo wird sie stattfinden und wer wird sie machen? Diese Fragen stehen heuer im Zentrum der Ars Electronica. Die veränderten Rahmenbedingungen künstlerischen Arbeitens in unserer von Informations- und Kommunikationstechnologien bestimmten Welt haben neue Formen der Kunst verursacht, denen bei der Ars Electronica ein Forum geboten werden soll.
Prix Ars Electronica
Seit 1987 werden im Rahmen des Festivals die „Goldenen Nicas“, die Preise für Computerkunst, verliehen. Der Prix Ars Electronica gilt als international beachtetes Trendbarometer der Medienkunst. Seit 1998 gibt es auch eine eigene Sparte für den Cyber-Nachwuchs in Österreich. Mit über 900 Anmeldungen alleine heuer geben die jungen österreichischen Computerkünstler ein kräftiges Lebenszeichen von sich.In sechs verschiedenen Sparten werden heuer die Goldenen Nicas vergeben, dazu kommen noch zahlreiche Geldpreise. Die Verleihung der begehrten Auszeichnungen findet am 3. September statt.
Veranstaltungen
Im Rahmen dieses Festivals gibt es eine Vielzahl von Ereignissen an verschiedens-ten Veranstaltungsorten. So zum Beispiel die visualisierte Klangwolke am 1. September im Donaupark mit der an-schließenden Opening Party in der Linzer Kunstuniversität. Im Centrum für Gegenwartskunst (O.K.) werden die ausgezeichneten Arbeiten des Prix Ars Electronica präsentiert, während des Festivals ist das O.K. jeweils von 10 bis 24 Uhr geöffnet, zudem gibt es eine „Brain Bar“, die mittels Sensoren die seelische Verfassung der Besucher/innen erkennt und so jedem den passenden Drink serviert.
Weitere Informationen: Ars Electronica Center (AEC), www.aec.at, Tel. 0732/72 72