Der Weltkindertag der Vereinten Nationen fand am 20. September statt. Es gibt ihn seit 1954. Leider ist er auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts kein Grund zum Feiern. Aktuelle Bilder vor Augen sehen wir weltweit Kinder mit traumatischen Erlebnissen von Krieg, Terror, Flucht, wir sehen sie als Sklaven, Soldaten oder als Opfer von Prostitution. Täglich sterben 30.000 Kinder. Und was läuft bei uns in der Wohlstandsgesellschaft ab? Ja, unsere Kinder sind wenigstens satt, viele sind aber übersättigt von materiellen Gütern. Was den coolen Computer-Kids jedoch oft fehlt ist der Zauber der Z-Worte: Zärtlichkeit, Zuwendung und Zeit. Es braucht mehr denn je Erwachsene mit Herz und Hirn.