Handelbeziehungen, die den Erzeugern in der „Dritten Welt“ gerechte Preise für ihre Waren garantieren, sind die beste Form der Entwicklungshilfe.
Kaffee, Bananen, Orangensaft, Honig, Schokolade – in den Wochen vom 1. bis zum 25. Oktober 2001 zeigt sich der faire Handel in Oberösterreich von seiner köstlichsten Seite. Mit einer Reihe von Veranstaltungen (Konzerte, Diskussionen, Ausstellungen) machen Eine-Welt-Organisationen die Konsumenten/- innen aufmerksam, was hinter der Zauberformel „Fairer Handel“ steckt: gerechte Löhne für Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeiterinnen, arbeitsrechtliche Mindeststandards. Allein die Ausschaltung des Zwischenhandels bringt den Produzenten im Süden eine Verdoppelung ihres Einkommens.
Im Mittelpunkt der Fairen Wochen steht die Erlebnisausstellung „Weltumspannend handeln – wir leben vom Land“, die von 1. bis 12. Oktober in der HlBLA St. Florian zu sehen ist. Zur Eröffnung ist der Kabarettist Erwin Klaffenböck mit seinem Programm „Bei meiner Ehr“ zu Gast (20 Uhr, Info: Südwind OÖ, Tel 0732/79 56 64). Die Schau zeigt, wie sehr die Probleme der Landwirtschaft des Nordens mit denen des Südens verwoben sind.
Am 3. Oktober findet eine Diskussion zum Thema „Fairer Handel auf dem globalen Markt“ statt (19 Uhr, Festsaal der Arbeiterkammer Linz). Am Podium: Susanne Schrott (Wirtschaftskammer), Andrea Reitinger (EZA Dritte Welt GmbH) und Christian Felber (ATTAC Österreich, das Netzwerk für Kontrolle der Finanzmärkte).
Das Detailprogramm der „Fairen Wochen – das Beste für alle“ findet sich unter www.fairewochen.at und Südwindagentur OÖ (Tel. 0732/79 56 64).