Am 21. September war „Welt-Alzheimer-Tag“. Mehrere Organisationen sind aus diesem Grund an die Öffentlichkeit getreten. So die „Österreichische Alzheimer Liga“, die „Österreichische Alzheimer Gesellschaft“, „Alzheimer Angehörige Austria“, „pro mente Oberösterreich“ und der Verein „Morbus Alzheimer Syndrom M.A.S“ unserer Solidaritätspreisträgerin Felicitas Zehetner. Die Botschaft aller ist ähnlich: Die Alzheimer Krankheit soll früh erkannt und behandelt und so ein Leben in Würde ermöglicht werden.In Österreich sind etwa 100.000 Menschen von der Alzheimer-Krankheit, einer degenerativen Erkrankung des Gehirns, betroffen. In Oberösterreich liegt die Zahl bei 14.000. Tendenz: steigend! Die Folgen der Erkrankung sind der Abbau intellektueller Fähigkeiten und der psychosozialen Kompetenz. Das Lebensalter ist der wichtigste Risikofaktor für Demenzerkrankungen. Selbsthilfegruppen für Angehörige von Alzheimer-Kranken werden von der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft gefördert. „Mit Oma und Opa besser kommunizieren“ heißt ein Informationsfolder der „Aktion Alzheimer“. Einige Tipps daraus für den Umgang mit Demenz-Erkrankten: Einfache Fragen stellen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Vor allemW-Fragen vermeiden (warum, wieso, wann, wie, wer). Dem Kranken Zeit für seine Antworten lassen. Langsam und deutlich sprechen ... (Hotline: 01/4863939)Pro mente hat in Bad Ischl ein Tagestherapiezentrum für Alzheimerkranke – eine Einrichtung zur Aktivierung, Betreuung und Begleitung für Demenz-Kranke und deren Angehörige. M.A.S bietet seit zwei Jahren Therapie- und Förderungsaufenthalte für Demenz-Kranke und ihre pflegenden Angehörigen, ebenfalls in Bad Ischl.
Autofreier Tag.
Wenn man bedenke, dass über die Hälfte aller in Österreich mit dem PKW gefahrenen Strecken weniger als drei Kilometer betragen, werde deutlich, dass wir insgesamt Klimaschutz-Verantwortung wahrnehmen könnten, meinte Minister Mag. Wilhelm Molterer aus Anlass des autofreien Tages am 22. 9. 2001.