Der Euro kommt: Viele ältere Menschen – für Hochbetagte ist es die dritte Währungsumstellung – stehen der neuen Währung meist noch unsicherer als die Jungen gegenüber.
Was Kindern durch eigens entworfenes Spielmaterial und Bücher schon möglich ist, können nun auch Senioren: sich mit speziellem Material spielend auf den Euro einstimmen. Das Evangelische Diakoniewerk hat eine Mappe entwickelt, die alle 730 Alten- und Pflegeheime Österreichs erhalten. Gesponstert wird das Projekt mit 750.000 Schilling von der Österreichischen Nationalbank. Die Vision von Diakoniewerks-chef Rektor Dr. Gerhard Gäbler: „Professionelle betreuende Personen sollen alte Menschen im Heimalltag zum Spielen motivieren!“. Die Mappe „Eurofit für Senioren“ enthält vergrößertes Spielgeld zum Angreifen, Puzzles, Einkaufs- und Schätzaufgaben, Umrechnungsspiele sowie Hintergrundinfos. Die Spiele sind einzeln herausnehmbar und die Infos gut geeignet, das Gespräch zwischen den Heimbewohnern zu fördern – ein höchst erfreulicher Nebeneffekt. Die neuen Banknoten und Münzen haben dem jetzigen Geld Wesentliches voraus: Man kann sie am Greifen erkennen – durch verschiedene Größen bzw. Riffelungen. Auch haben sie sehr unterschiedliche Farben, sodass sich Sehbehinderte damit insgesamt leichter tun.
Zusätzliche Mappen, etwa für Seniorenclubs und -cafés, Tageszentren und interessierte (pfarrliche) Gruppen können im Diakonie-Zentrum Salzburg, Tel. 0662/63 85-906, bestellt werden um S 1.190, – (E 86,48) plus Porto. E-Mail: ergo.sbg@diakoniewerk