Wien. Eine beeindruckende Bilanz über die Hilfsbereitschaft der Katholiken in Österreich legte die Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission vor. Im Jahr 2000 haben die 23 Mitgliedsorganisationen und die Missionsorden nicht weniger als 1,2 Milliarden Schilling für Menschen in Not in den armen Ländern des Südens und Ostens aufgewandt.
Für mehr Kollegialität
Rom. Über 230 Wortmeldungen gab es während der ersten beiden Wochen im Plenum der römischen Bischofssynode. Zahlreiche Sprecher äußerten dabei den Wunsch nach mehr Mitspracherechten für die einzelnen Bischöfe und für die nationalen Bischofskonferenzen in gesamtkirchlichen Fragen. Auch eine Aufwertung der Bischofssynode als kirchliches Kollegialorgan wurde mehrfach gefordert. Vergangenen Freitag begannen die Beratungen in den Sprachgruppen. Neben der Klärung der Fragen der Kollegialität geht es in den kommenden Beratungen auch um die geistlich-religiöse Grundlage des Bischofsamtes, um die bischöfliche Spiritualität und um Überlegungen für die Verbesserung des bischöflichen Wirkens in Kirche und Gesellschaft.
Umdenken zu Euthanasie
Wien. Sprachen sich im April noch 52 Prozent der Österreicher bei einer Umfrage für aktive Sterbehilfe (Euthanasie) aus, so sind es in nach einer neuen Spectra-Umfrage nur noch ein Viertel. Der Moraltheologe Augustin Pötscher führt diesen Wandel auf eine differenzierte Aufklärung über Wesen und Folgen der Euthanasie sowie auf eine verstärkte Information über die von der Hospizbewegung propagierte Sterbebegleitung zurück.