Die Patriarchen und Bischöfe der in Jerusalem vertretenen Kirchen haben einen dringenden Hilferuf an die internationale Gemeinschaft gesandt. Die Regierungen und Kirchen in aller Welt müssten von Israel verlangen, die „dramatische“ Gewaltanwendung in den Palästinensergebieten zu stoppen. Nur durch eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen könne die derzeitige „unerträgliche Lage“ beendet werden, betonen die Kirchenvertreter. Die neue Gewalt, insbesondere in Bethlehem, beklagte auch der Papst beim sonntäglichen Angelus. Krieg und Tod seien bis auf den Platz vor der Geburtskirche vorgedrungen. Das Heilige Land müsse endlich zu einem Land des Friedens und der Brüderlichkeit werden, sagte der Papst.