Mit einem Appell zum Frieden in der Welt und zu kirchlicher Geschlossenheit hat Papst Johannes Paul II. am Samstag die 10. Weltbischofssynode beendet. Nur wenn die Bischöfe untereinander, mit dem Papst und mit ihren Priestern geeint seien, könnte die Kirche heute eine glaubwürdige Antwort auf die Herausforderungen in Gesellschaft und Kultur geben, betonte er bei der Abschlussmesse. Nur so könnte die Kirche in einer von Terrorismus bedrohten und von Erpressung und Rache verängstigen Welt zu Hoffnung und Frieden beitragen.
Vier Wochen lang diskutierten die Bischöfe aus aller Welt über das Amt des Bischofs. Die verabschiedeten 67 „Schluss-Thesen“ sind bislang „offiziell“ nicht bekannt. Veröffentlicht hat die Synode dagegen eine „Botschaft der Hoffnung“: Die Bischöfe rufen zum Kampf gegen Ungerechtigkeit und Ungleichheit, gegen Armut, Not und Verfolgung auf. Und ausdrücklich fordern sie Frieden für die Heilige Stadt Jerusalem.