Johannes Paul II. hat die Behauptung zurückgewiesen, dass es sich bei dem internationalen Konflikt seit den Terrorattentaten vom 11. September um einen „Zusammenprall der Religionen“ handle. Wer dies so sehe, verfälsche das Wesen der Religion, sagte er vor dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog. Der Papst forderte, auch in schwierigen Zeiten geduldig den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Der Geist des Dialoges motiviere, auch gegen Widerstände und trotz scheinbar magerer Ergebnisse durchzuhalten.