Einen Katalog mit Sicherheitsmaßnahmen für die Pfarren des Landes haben die katholischen Bischöfe vorgelegt. Darin wird auch die Einrichtung von Notruf-Stellen empfohlen. Sie sollen Informationen über Gewaltausbrüche und beunruhigende Vorkommnisse in jeder Diözese sammeln. Ausdrücklich gewarnt wird davor, Gerüchten zu glauben oder sie zu verbreiten. Alle Informationen sollen in engem Kontakt mit Polizeibehörden und den islamischen geistlichen Behörden geprüft werden. Empfohlen werden auch Ausschüsse für „soziale Harmonie“. Diese sollen gemeinsam mit den Muslimen für Frieden zwischen den Religionen arbeiten. Im Zug der Militäraktionen in Afghanistan fürchtet die christliche Minderheit weitere Gewalttaten. Am Mittwoch war in Quetta ein Katholik von noch unbekannten Tätern erschossen worden.