In den westlichen Ländern gehören Weihnachtssterne schon fast zum Advent wie der Christbaum zu Weihnachten. Mit einer Ausnahme: Frankreich, dort wird er das ganze Jahr verkauft, besonders aber zum Muttertag. Ursprünglich stammt der Weihnachtsstern aus dem sonnigen Mittelamerika. „Blume der Heiligen Nacht“ wird er in Mexiko genannt. Im botanischen Garten in Berlin erhielt er seinen wissenschaftlichen Namen „Euphorbia pulcherrima“, die allerschönste der Euphorbien (Wolfsmilch-gewächse). Neuerdings gibt es ihn sogar als Schnittblume und er wird gern für Gestecke verwendet. Wir kennen den Weihnachtsstern im klassischen Rot, doch es gibt ihn heute auch in vielen anderen Farben und die Hochblätter in diversen Formen. Er mag es gern hell und warm (20 Grad). Die Erde sollte immer leicht feucht sein, aber nasse Füße durch stehendes Wasser im Untersatz schätzt er nicht, ebenso wenig grelle Sonne und Zugluft. Er liebt zimmerwarmes Wasser. Auf Düngen während der Blüte kann verzichtet werden. Der Weihnachtsstern ist von Natur aus langlebig. Im Sommer wachsen saftige grüne Blätter nach. Die Hochblätter wieder zu verfärben ist für den Laien aber fast unmöglich, da er dann einige Wochen komplett im Dunkeln stehen müsste.