Ausgabe: 2001/48, Kurz berichtet, Potter, Harry Potter, Dialog, Friede, Asyl
28.11.2001
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Harry Potter hilft Internaten
Deutschland. „Harry Potter“ nimmt Kindern die Angst vor dem Internat. Die Abenteuer des Zauberlehrlings in der Internatsschule Hogwarts hätten bei Fünftklasslern dafür gesorgt, dass sie sich stärker für ein Internat begeistern könnten, sagte der Schulleiter im Benediktinerkloster Ettal, P. Maurus Kraß.
Den Dialog intensivieren
Jerusalem. Der christlich-jüdische Dialog muss nach Ansicht von Kardinal Walter Kasper dringend intensiviert werden. Er dürfe sich jedoch nicht nur auf die Aufarbeitung der Vergangenheit beschränken, sondern müsse zukunftsorientiert sein, sagte er bei einem Symposion: „Juden und Christen dürfen nicht länger Feinde sein, sondern müssen Alliierte werden.“
Friede nicht in Sicht
Bethlehem. Alle Weihnachtsveranstaltungen werden auch heuer wieder ausfallen. Das kündete Bethlehems Bürgermeister Hanna Nassar an. Die Gottesdienste sollen allerdings wie üblich stattfinden. „Solange Juden nicht sicher zu ihren heiligen Stätten gelangen können, wie dem Grab der Erzmutter Rachel bei Bethlehem, werde ich nichts tun, damit christliche Pilger sicher zu ihren heiligen Stätten gelangen können“, so der israelische Tourismusminister Benni Elon.
Wird Asyl privatisiert?
Wien. Grundsätzlich positiv äußerte sich Caritasdirektor Michael Landau zu Plänen im Innenministerium, die Bundesbetreuung von Asylwerbern zu privatisieren. Landau kündigte an, dass sich die Caritas im Fall einer Ausschreibung bewerben werde, „wenn der Rahmen stimmt“.