Kunst fazsiniert ihn seit seiner Kindheit und prägt sein Leben: Kunstvermittler Prof. DDr. Günter Rombold erhält den „Heinrich-Gleißner-Preis“.
Schon als Kind lernte Günter Rombold (geb. 1925) den OÖ. Künstler Alfred Kubin kennen. Seine Kriegserlebnisse bewogen den jungen Rombold dazu, Theologie zu studieren und Priester zu werden. Bereits als Kaplan begann er Kunstwerke zu sammeln. Die Künstlerin Margret Bilger und Msgr. Otto Mauer, ein Förderer der Modernen Kunst kreuzten seinen Weg. Es folgte die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Kunst in München.
1958 kehrte er nach Linz zurück und begann seine Tätigkeit als Lehrer und als Redakteur der „Christlichen Kunstblätter“. 1971 erhielt Rombold die Professur für Philosophie an der Theol. Hochschule. Die Gründung des Instituts für Kunst und Kirchenbau ist im wesentlichen ihm zu verdanken. Parallel dazu hat der Kunstkenner seine Kunstsammlung mit über 600 Werken aufgebaut. Kunst ist für Prof. Rombold „... ein Ausdruck der höchsten menschlichen Einstellungen, vom Schrecken bis zur Entzückung. Sie kann auch ein Ausdruck der Spiritualität sein, die wiederum durch Kunst sinnlich präsent wird“. Prof. Rombold ist es gelungen, renommierte Künstler wie z. B. Markus Prachensky und Karl Prantl für die Gestaltung von Kirchenräumen zu gewinnen. Am 11. Dezember erhält Prof. Rombold den Heinrich-Gleißner-Preis.