Ausgabe: 2009/12, Einspruch, embryonale Stammzellen, Druml, Mindestsicherung, Bioethik, Caritas, Diakonie, Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung, KAB, Hundstorfer, Fest der Begegnung, Stift Melk, Ordensleute, Orden im Wandel
18.03.2009
- Einspruch. Er lehne die Forschung mit embryonalen menschlichen Stammzellen entschieden ab. Diese Forschung sei ethisch höchst problematisch; auch medizinisch gebe es dafür wesentlich bessere Alternativen. Das betonte der Medizinethiker und Moraltheologe Günter Virt. Er trat damit einem Vorstoß der Vorsitzenden der österrei-chischen Bioethik-Kommission, Christiane Druml, entgegen. Diese meinte, Österreich solle, ähnlich wie Präsident Obama, die embryonale Stammzellen-forschung fördern.
- Mindestsicherung. Mit „Entsetzen“ haben Caritas, Diakonie und Katholische Arbeitnehmer/-innenbewegung (KAB) auf die neuerliche Verschiebung der bedarfsorientierten Mindestsicherung reagiert. Sie werfen der Regierung vor, für die Banken innerhalb weniger Monate milliardenschwere Rettungspakete zu schnüren, während an einer besseren Versorgung für die Ärmsten seit 2006 herumgedoktert werde. Kürzlich hatte Sozialminister Hundstorfer angekündigt, dass sich die Mindestsicherung auch bis 2010 nicht ausgehe.
- Fest der Begegnung. Mit einem „Fest der Begegnung“ am 28. März im Stift Melk eröffnen die österreichischen Männerorden das 50-Jahr-Jubiläum ihrer Superiorenkonferenz. Eingeladen zum Fest sind besonders in Österreich tätige Ordensleute aus dem Ausland. Weitere Stationen im Jubiläumsjahr sind ein Symposion über „Orden im Wandel“ Ende April, eine Sternwallfahrt nach St. Florian am 19. Juni und der österreichische Ordenstag am 24. November.