Tausende Argentinier haben kürzlich mit einem interreligiösen Protestmarsch in Buenos Aires gegen die Gewalt und Kriminalität im Land demonstriert. Aufgerufen zu der Kundgebung hatten der Rabbiner Sergio Bergman und der katholische Geistliche Guillermo Marco. Zusammen mit Vertretern anderer Glaubensrichtungen beteten sie für mehr Sicherheit und gedachten mit einer Schweigeminute der Todesopfer von gewalttätigen Überfällen in jüngster Zeit. Beide Redner sprachen sich gegen die Todesstrafe für Gewalttäter aus. Sie war zuletzt mehrfach gefordert worden, angesichts der Welle von Gewalt in vielen argentinischen Städten.