Die Bibliotheken in den Klöstern waren einst die ersten Schreibschulen, in denen großartige Handschriften entstanden sind. Dort wurden sie Jahrhunderte lang genutzt, aber auch bewahrt. Die Klösterreich-Klöster öffnen im Jahr 2009 ihre Bibliotheken und zeigen in Sonderausstellungen wertvolle Codices, Handschriften und Inkunabeln. Die Bibliotheken sind das Gehirn des Klosters, die dort bewahrten Bücher die Summe des Wissens. Etwa 1.800.000 Stück sind es, die in den prachtvollen Bücherschränken Rücken an Rücken gestellt sind. Viele der Bibliotheken erstrahlen in barocker Pracht. In den Klosterbibliotheken des Mittelalters wurde der Grundstock der vernetzten Welt gebildet – Bibliotheken waren und sind am neuesten Stand der Technik. Bei Bibliotheksführungen sind die Besucher/innen eingeladen, in die hochinteressante Welt des überlieferten Wissens einzutauchen. Die Bibliotheken sind aber auch oftmals Ort musikalischer Veranstaltungen. Detaillierte Informationen finden sich in der Broschüre „Klösterreich liest. Offene Klosterbibliotheken“, die dieser Ausgabe der KirchenZeitung beiliegt. - Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden bei: Klösterreich, c/o ITA, Hermann Paschinger, A-3491 Straß, Prof. Kaserer Weg 333, Tel. +43/(0)2735/55 35-0, Fax DW 14, E-Mail: info@kloesterreich.at und im Internet unter www.kloesterreich.at