Licht aus hieß es am 28. März in mehr als 4000 Städten der Welt. Sie beteiligten sich an der Aktion „Earth Hour“ und setzten ein Zeichen für mehr Einsatz für den Klimaschutz. So wurden im Laufe der Nacht für eine Stunde beispielsweise der Eiffelturm in Paris oder die Pyramiden von Gizeh verdunkelt. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Fingerzeig an die UN-Klimakonferenz in Bonn, die ebenfalls am 28. März begonnen hatte und bis 8. April dauert, positive wirksame Folgen im Hinblick auf den Klimaschutz nach sich ziehen wird. Denn in Bonn wird der Klimagipfel vorbereitet, der im Dezember in Kopenhagen stattfinden wird. Dort soll das neue internationale Klimaschutzabkommen unterzeichnet werden.
Auch beim Gipfeltreffen der G-20-Staaten in London vergangene Woche stand der Klimaschutz auf der Tagesordnung. Ob hier nicht nur Wege aus der vorherrschenden Weltwirtschaftskrise, sondern auch für den Klimaschutz gefunden wurden, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Wird sich Obama, anders als sein Vorgänger Bush, in die Klimaverhandlungen einbringen und sich auch tatsächlich für eine Verminderung der Treibhausgase einsetzen? Wir werden sehen. Fest steht, dass es höchste Zeit ist, etwas zu tun, für uns und unsere Nachkommen. Sprich: aus den fossilen Energien aussteigen, die CO2-Emissionen reduzieren, den Regenwald schützen. Die Industriestaaten sind hier besonders gefordert, den Planeten Erde zu schützen, allen voran de größte Klimasünder USA, gefolgt von Kanada und Russland.