Ausgabe: 2009/14, Stenogramm, Wahl, Kinderrechte, Katholischer Familienverband, Schuldebatte, Dienstrecht, Budgetkürzungen, Schulsystem, Gesetzgebung, Margit Hauft, Wahl, Katholische Frauenbewegung, Helene Renner, Agentur, Clemens Steindl, Sieben-Punkte-Programm
01.04.2009
- Wahl. Die Vollversammlung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) hat Margit Hauft für drei weitere Jahre in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Auch Haufts Stellvertreterin Helene Renner wurde bei der Tagung in Innsbruck wiedergewählt. Beide sind seit November 1999 im Leitungsteam der kfbö tätig. Ziel des wiedergewählten Teams ist es, die Katholische Frauenbewegung „auf allen Ebenen spürbar zu machen“, so Margit Hauft.
- Kinderrechte. Die EU-Grundrechtecharta will sich verstärkt um Kinderrechte kümmern. Dazu haben sie ein Bündel an Indikatoren entwickelt, mit deren Hilfe die Auswirkungen der EU-Gesetzgebung auf Kinder überprüft werden sollen, teilte die in Wien ansässige Agentur kürzlich mit. Ziel sei, die EU-Institutionen mit Material für ihre Politik für Kinder zu versorgen.
- Programm. Der Katholische Familienverband (KFÖ) hat am vergangenen Montag ein Sieben-Punkte-Programm zur Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität präsentiert. In der aktuellen Schuldebatte werde zu viel über „Budgetkürzungen und Dienstrecht“ und zu wenig über Bildung diskutiert, kritisierte KFÖ-Präsident Clemens Steindl. In seinem Sieben-Punkte-Programm plädiert der KFÖ für eine „Schule neu“, die „offen für Neuerungen ist“ und einen substanziellen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Schulsystems leistet. Zur Erreichung dieses Ziels werden differenzierte Lern- und Leistungsgruppen in allen Schultypen gefordert.