Feiern, die besonders junge Menschen ansprechen sollen, haben rund um Ostern Hochsaison. Ein Beispiel dafür ist der Kreuzweg, den Jugendliche des Dekanates Gallneukirchen Ost jedes Jahr in der Karwoche gestalten.
Den Text vorlesen, ein paar Zeilen runterbeten. Station abgehakt. „Wenn der Kreuzweg so abläuft, ist das irgendwie komisch. Es sollte schon etwas mehr hängen bleiben“, findet Klemens Hager. Mit einem jungen Vorbereitungsteam gestaltet der 35-jährige Jugendleiter des Dekanates Gallneukirchen Ost deshalb jedes Jahr einen Kreuzweg, den man nicht so schnell vergisst.
Auf Symbole setzen. Die christliche Botschaft wird bei der Jugendfeier mit einprägsamen Symbolen deutlich: Bei Themen wie „Jesus ist ein Ausländer“ kommt auch einmal ein richtiger Zollschranken zum Einsatz. Im Vordergrund stehen dabei immer konkrete Lebenssituationen hier und heute. „Den Himmel auf Erden ansatzweise spürbar machen“, will damit Klemens Hager.Die Jugendlichen werden ins Geschehen aktiv miteinbezogen, indem sie etwa selbst eine Rolle spielen können. Und so machen sich rund 50 Leute am Mittwoch Abend in der Karwoche auf den Weg hinauf auf den Linzer Pöstlingberg.
CSI-Agent spürt Jesus nach. Während vor zwei Jahren der Kreuzweg als Reality-TV-Show nachgespielt wurde, greifen die Jugendlichen auch heuer wieder auf ein populäres Medienformat zurück. Ein CSI -Agent wird dem Leben und Wirken von Jesus sehr gründlich nachspüren. Der Auftrag für den „Fall Jesus“ kommt natürlich vom Vatikan, die Nachforschungen führen den Agenten unter anderem zu einem Historiker, zu Superman, aber auch zu Maria, deren Befragungen auf Diktiergerät gebannt werden.