Am vergangenen Montag sind in München die ersten zehn irakischen Kontingentflüchtlinge eingetroffen. Im Rahmen eines UN-Programms wird Deutschland in den nächsten Wochen 2500 besonders schutzbedürftige Irak-Flüchtlinge aufnehmen. Dies sei für Bayern ein humanitäres Gebot, so Innenminister Joachim Herrmann beim Empfang in ihrer Unterkunft. Der Bayrische Flüchtlingsrat warf Herrmann Zynismus vor. Seit Jahren lebten bereits tausende irakische Flüchtlinge ohne Aufenthaltsgenehmigung in Bayern. Der Flüchtlingsrat forderte den Innenminister auf, allen Irak- Flüchtlingen in Bayern eine Aufenthaltsgenehmigung zu erteilen.