Wir sind in Taufe und Firmung aufgerufen und eingeladen, dem Glauben an den lebendigen Gott in der Welt von heute ein ansprechendes und fröhliches Gesicht zu geben. Ein Vorbild dafür sind uns die ersten Christen, von denen die Apostelgeschichte berichtet:„Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten“ (Apg 2,42). Dieses ansprechende Gesicht kirchlicher Gemeinschaft entsteht aus dem Glauben, der durch die apostolische Predigt geweckt wird; sie wird vom Brechen des Brotes und vom Gebet genährt und kommt in der geschwisterlichen Liebe und im Dienst zum Ausdruck. Wenn wir auf die Worte der Apostelgeschichte hören, dann dürfte uns die konsequente Lebendigkeit der ersten Christen trotz aller Weiterentwicklungen sehr wohl etwas nachdenklich stimmen. Bieten sich nicht auch uns weithin dieselben Quellen für ein lebendiges Christentum wie den Christen des ersten Jahrhunderts? Wie nutzen wir die Begegnungsmöglichkeiten mit dem Auferstandenen?
Ich wünsche allen, dass wir uns von der Entschiedenheit, der Lebendigkeit und Freude der ersten Christen anstecken lassen!
Der Segen des dreifaltigen Gottes begleite Euch und schenke Euch ein tiefes Erleben der drei österlichen Tage im Gedenken an das Leiden, das Sterben und die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus!