Ausgabe: 2009/16, Stenogramm, Papst Johannes Paul II., Zurbriggen, Kaukasus, Streubomben, USA, Russland, China, Palmsonntag, Antipersonenminen, Frieden, Ostermontag, Wiener Rathausplatz, Herwig Sturm, Ökumenischer Kirchenrat, Christen, Juden, Palästinensergebiet,
15.04.2009
- Angekommen. Bewusst am 4. Todestag von Papst Johannes Paul II. (2. April) ist der neue Apostolische Nuntius, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, nach Österreich gekommen. Als Nuntius von Armenien hat Zurbriggen die erste Reise eines Papstes in den Kaukasus vorbereitet. Sein letztes bisheriges Wirkungsgebiet, das Baltikum, sei Johannes Paul II. besonders nahegestanden, sagte Zurbriggen. In Österreich freue er sich auf eine gute Zusammenarbeit.
- Streubomben. Österreich hat vergangene Woche als sechstes Land der Welt die internationale Konvention zum Verbot von Streumunition unterzeichnet. Österreich hatte sich 2008 für das Zustandekommen der Konvention stark eingesetzt. Die Konvention tritt in Kraft, wenn sie 30 Länder ratifizieren. Bisher lehnen allerdings wichtige Militärmächte wie die USA, Russland, China, Indien oder Israel die Konvention ab. Papst Benedikt hat am Palmsonntag eindringlich alle Staaten der Welt aufgefordert, die Konventionen zur Ächtung von Antipersonenminen und zum Verbot von Streubomben zu ratifizieren.
- 3500 km für den Frieden. Am Ostermontag sind drei Frauen und 19 Männer vom Wiener Rathausplatz nach Jerusalem zur 3500 km langen Radtour für den Frieden aufgebrochen. Den Reisesegen erhielten sie vom Vorsitzenden des Ökumenischen Kirchenrates Herwig Sturm. Begegnungen mit Christen verschiedener Konfessionen, mit Muslimen und Juden stehen auf dem Programm. Beabsichtigt ist auch eine Fahrt durch das Palästinensergebiet im Westjordanland.