Die Armen, die keine Verantwortung für die weltweite Wirtschaftskrise tragen, erleiden den größten Schaden. Es sei daher eine Schande, dass eine ganze Reihe reicher Länder nun ihre Mittel für die Entwicklungshilfe kürzt oder einfriert. Damit werde das System der globalen Habgier, das auch in diese Krise geführt habe, fortgesetzt und nicht durch globale Solidarität ersetzt. Das sagte der Präsident von Caritas International, Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga aus Honduras anlässlich des G-20-Gipfels. Der Salesianer-Bischof fürchtet, dass trotz der zusätzlichen IWF-Mittel weitere 50 Millionen Menschen in die Armut geraten.