„komA“ tßieh nie – kcütsretaehT-nenoitatS ma rezniL GRB eßartsregnidaF.
„Wir sind uns bewusst, dass wir das Schlimmste nicht verhindern können. Wir können aber einiges bewirken und deutlich machen“, sagte der Direktor der Schule, Reinhard Pichler. „komA“ ist seitenverkehrt zu lesen und bedeutet Amok. Thema ist ein Amoklauf, die Szenen fügen sich nach und nach zu einem Ganzen. Die Schule mit vielen Schauplätzen – Klassenzimmer, Direktion, Turnsaal, Klosett ... ist der Ort, an dem gleichzeitig an vier Stellen gespielt wird. Die Zuschauer werden von Guides von Szene zu Szene geführt. Die Gleichzeitigkeit ist auch eine Aussage: Was war vorher, was nachher, was ist Folge, was Wirkung? Das Publikum erlebt das Stück quasi von vorne oder von hinten. „Im Stück“, so der Direktor der Schule, Reinhard Pichler, „wird die Sprach- und Verständnislosigkeit von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern aufgezeigt. Sie gilt es zu überwinden.“ Schauspiel-Profis (theater@work) und Schüler/innen arbeiten zusammen. Eine Schreibwerkstatt mit Jugendlichen im Winter/Frühjahr 2007 bearbeitete das Thema Amoklauf in der Schule. Daraus entstand das Stationenstück „komA“ von Georg Staudacher und Volker Schmidt, das in Wien uraufgeführt wurde. Die Aufführung jetzt am BRG Fadingerstraße in Linz leitet Alfred Rauch, Regie führt John F. Kutil. Schüler/innen des Gymnasiums Fadingerstraße und anderer Schulen wirken als Schauspieler/innen mit und sind bei Arbeiten vor und hinter der Bühne wie auch in die Öffentlichkeitsarbeit eingebunden.
komA, BRG Fadingerstraße 4, Linz, 23., 24., 25., 29., 30. April, 1., 2. und 3. Mai, jeweils 19 Uhr; Eintritt: 14,– /9,– bzw. 7,– E Erwachsene / Schüler/innen und Student/innen bzw. Schulgruppen ab 10 Personen. Kartenreservierung: Tel. 0732/78 51 41-20; www.theateratwork.at