Ausgabe: 2009/18, Stenogramm, Kasper, Walter Kasper, Kardinal, Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Lebebvrianer, Aggression, Familien, Erziehung, Familienforum Strobl, Gemein oder gemeinsam?, krisensicher, fairer Handel, fair trade, Wirtschaftskrise, Appell,
29.04.2009
- Kasper in Wien. „Antisemitismus hat keinen Platz in der katholischen Kirche“ und „Ökumene ist keine Option, sondern eine heilige Pflicht.“ Das betonte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Kardinal Walter Kasper, bei einem Pressegespräch in Wien. Deutlich machte Kasper, dass die Lefebvrianer derzeit „nicht zu uns“ (der kath. Kirche) gehören. Hoffnungsvoll äußerte sich der Kardinal über den Dialog mit den Ostkirchen.
- Ist Aggression gut? Mit dem Spannungsfeld zwischen Kooperation und Aggression in Familie, Erziehung, Schule und Erwerbsleben befasst sich am 15. und 16. Mai das „Familienforum Strobl“. Die von den katholischen Familienorganisationen ausgerichtete Veranstaltung steht unter dem Titel „Gemein oder gemeinsam?“. Plätze für die mit hochkarätigen Referenten besetzte Tagung sind noch frei. - Information: www.familie.at; Tel. 01/51 552 3201
- Krisensicher. Trotz der Wirtschaftskrise hat der faire Handel (fair trade) in Österreich 2008 deutlich mehr Abnehmer/innen gefunden als im Jahr zuvor. 65 Millionen Euro Umsatz bedeuten eine Steigerung von 24%.
- Appell an Parlament. Die Koordinierungsstelle für Mission und Entwicklung (KOO) hat an den Nationalrat appelliert, das zusammengestrichene „Mini-Budget“ für die Entwicklungshilfe nicht zu akzeptieren. Nach Berechnungen der Weltbank werden durch die Wirtschaftskrise in den armen Ländern zusätzlich 400.000 Kinder sterben.