Im Mai bittet die österreichische „Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft“ (MIVA) wieder um Spenden für Fahrräder für Mission und Entwicklungshilfe. Schwerpunktland der traditionellen Maiaktion „Delegados de la Palabra“ („Gesandte des Wortes“) ist heuer die Republik Zentralafrika. Unterstützt werden vor allem die Diözesen Berberati, mit Bischof Agostino Delfino, und Bouar, mit Bischof Armando Gianni. Beide Bischöfe haben um jeweils 50 Fahrräder für ihre Katechistinnen und Katechisten angesucht. Die kirchlichen Laienmitarbeiter halten in jenen Regionen, die für Priester oft schwer erreichbar sind, das religiöse Leben aufrecht. Sie geben Religions- und Firmunterricht, absolvieren Krankenbesuche, halten Kontakt zu den Priestern und organisieren Gottesdienste und Taufen. In Berberati und Bouar leben die Menschen weit verstreut. Fahrräder helfen den Katechisten, Kontakt zu den Menschen zu halten. Sie geben den Leuten das Gefühl, auch in schweren Zeiten nicht alleine zu sein, sagt Bischof Delfino. Auf dem Rad werden aber auch Kinder, kranke und alte Menschen transportiert.