Ausgabe: 2009/20, Herz, Katholische Jugend, Ingrid Zuniga Zuniga, Sache Jesu, Mädchentage, Ministrantin, neues geistliches Lied, Salesianer Don Boscos, Jugendorganisation, Studium
13.05.2009
- Hans Baumgartner
„Die Sache Jesu braucht Begeisterte“, heißt es in einem neuen geistlichen Lied. Ingrid Zúñiga Zúñiga, die neue Vorsitzende der Katholischen Jugend, ist eine Begeisterte.
Seit ihren Mädchentagen als Ministrantin ist Ingrid Zúñiga Zúñiga immer in irgend einer Form mit der Katholischen Jungschar oder Jugend verbunden gewesen. Sie hat in der Pfarre, im Dekanat und in der Diözese mit Jugendlichen und für sie gearbeitet. Bald nach Beginn ihres Medizinstudiums im Herbst 2008 wurde sie gebeten, ins Bereichsteam Junge Gemeinde der KJ-Österreich einzusteigen. „Das war für mich sehr spannend, weil ich gesehen habe, wie unterschiedlich die KJ in den einzelnen Diözesen aufgestellt ist – auch was ihre Unterstützung und Wertschätzung durch die Kirchenleitung betrifft.“ Zuvor war Ingrid Zúñiga Zúñiga ein Jahr als Volontärin in einem Jugendzentrum der Salesianer Don Boscos in Tijuana im Norden Mexikos tätig – auch um die Sprache ihres Vaters besser zu lernen. Sie hat dort u. a. die große hauseigene Fußballliga betreut.
KJ ist super. Ende April wurde Ingrid Zúñiga Zúñiga zu einer der drei Vorsitzenden der Katholischen Jugend Österreichs gewählt. „Ich habe mir das gut überlegt, ob ich mir das neben dem Studium zumuten kann“, sagt die 20-Jährige. „Aber ich habe in der KJ so eine super Gemeinschaft erlebt wie sonst nirgends in meinem Leben. Ich möchte, dass möglichst viele das auch kennen lernen und erfahren können.“ Die Arbeit an der Basis zu stärken und die KJ als größte Jugendorganisation des Landes in der Öffentlichkeit deutlicher sicht- und hörbar zu machen, sind daher ihre Hauptanliegen als Vorsitzende.
Ingrid Zúñiga Zúñiga: „Ich habe in der Katholischen Jugend erlebt, was es heißt, gemeinsam den Glauben leben. Da ist ein super Zusammenhalt, eine ansteckende Begeisterung. Und es gibt so viele tolle Leute, die ihre Freizeit einsetzen, um etwas weiterzubringen.“