Etwa 60.000 Menschen in der Erdbebenregion in den Abruzzen können bisher nicht in ihre Häuser zurückkehren. Ein Teil von ihnen lebt in 169 Zeltstädten, weitere in Hotels und Privatunterkünften an der Adriaküste. Diesen „biblischen Exodus“ gelte es umzukehren, so der Erzbischof von L’Aquila, Giuseppe Molinari. Als erstes müssen die Häuser der Menschen wieder errichtet werden. Das Wort der Stunde laute „Neuanfang“. Auch die Industriebetriebe der Region müssten bald wieder die Arbeit aufnehmen, so Molinari. Die Universität von L’Aquila spiele eine wichtige Rolle für das Leben in diesem Gebiet und müsse wieder eröffnet werden.