Im Mai wird am liebsten geheiratet. Also sollte man sich jetzt Gedanken über Kräuter zur Förderung der Liebe machen. Schon unsere Vorfahren kannten viele Kräuter für den Kinderwunsch und die Sexualorgane. Die Fruchtbarkeit war eine wichtige Angelegenheit. Nicht rein zum Vergnügen, sondern um die Nachkommenschaft zu sichern und Arbeitskräfte heranzuziehen. Dem Bauern wurde getrocknetes Eisenkraut in die Jacke eingenäht, um ihn unwiderstehlich zu machen. Frauen bekamen in der Tracht Beifuß eingearbeitet, um die Fruchtbarkeit anzuregen.
Rosenwasser. Die Rose ist nicht zufällig ein Symbol für die Liebe. Rosenwasser eignet sich als feine Zutat für Desserts der Liebe, als Grundlage für die Kuchenglasur oder überhaupt für jedes Gericht, dem man das gewisse Etwas verleihen möchte. Zutaten und Zubereitung: 200 g Rosenblüten teilen, 100 g mit 300 ml Wasser zwei Tage ziehen lassen. Nun die restlichen Blüten (100 g) dazugeben und einen weiteren Tag stehen lassen. Danach kann man dieses Wasser für 2-3 Tage im Kühlschrank stehen lassen.
Maiplätzchen. Zutaten: 250 g Butter, 65 g Zucker, 1 Eigelb, 2 EL Rosenwasser, 2 EL Weinbrand, 115 g Mandeln, 65 g Maisstärke, 300 g Vollkornmehl. Zubereitung: Butter schaumig rühren, mit Zucker, Eigelb, Rosenwasser, Weinbrand, Mandeln, Stärke und Mehl vermischen. Den Teig ausrollen, runde oder herzförmige Plätzchen ausstechen und bei 118° C backen.