Vom Katholischen Laienrat bis zu den EU-Bischöfen – und den politischen Parteien sowieso – rufen sie die Bürger/innen dazu auf, am 7. Juni zur „Europawahl“ zu gehen. Die Europäer sollten Mitverantwortung für die Gestaltung der Union übernehmen, sagt Bischof Adrianus van Luyn, der Vorsitzende der EU-Bischofskonferenzen. Wofür „Mitverantwortung“ übernommen werden soll, darüber lassen – zumindest in Österreich – die politischen Parteien die Wähler/innen im Unklaren oder täuschen sie bewusst. So ist die EU weder für Religionspolitik, noch für die Rentensysteme noch für die Arbeitsmarktpolitik (Plakatslogans) zuständig. Es wäre schön, wenn man die Bürger/innen für weniger blöd verkaufen würde. Dann hätte auch die EU einen besseren Stand.
Hans Baumgartner
Das Problem Lärmbelästigung?
An einem sommerlich heißen Tag am See gibt es für Kinder wohl nichts Schöneres, als kreischend und mit Gebrüll ins (noch sehr) kühle Nass zu springen. Es dauerte nicht lange, bis sich eine ältere Dame über die lärmenden Kinder beschwert hat. Natürlich ist die Lärmempfindlichkeit nicht bei jedem Menschen gleich ausgeprägt. Und es gibt auch Situationen, wie Lärmmessungen an Schulen und Kindergärten ergeben haben, wo gesundheitsschädigende Lautstärken erreicht werden. Ein nicht zu unterschätzendes Problem, dass sowohl Lehrer/innen als auch Schüler/innen betrifft. Doch am See oder im Bad sollten sich Kinder – auch lautstark – austoben dürfen. Wer das nicht erträgt, sollte lieber zu Hause bleiben.