Es gibt sie: Junge Männer, die Priester werden wollen. Bei den Steyler Missionaren sind es über 1400. Damit studiert mehr als ein Fünftel aller Ordensmitglieder weltweit. Fast 94 Prozent der jungen Steyler kommen aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Dort aber fehlen den Verantwortlichen des Ordens oftmals die finanziellen Mittel für eine Ausbildung der jungen Mitbrüder. Die Eltern können in vielen Fällen auch keinen Beitrag leisten. Im Gegenteil: Sie haben jemanden verloren, der einmal für den Lebensunterhalt der Familie sorgen sollte. Sowohl die Studenten als auch die Lehrer versuchen, die Lebenshaltungskosten gering zu halten. So wird in vielen Seminaren Gemüse und Obst angebaut. Manche halten Geflügel, Schweine und Ziegen. Trotz all dieser Bemühungen konnte die Gemeinschaft des kleinen Seminars in Lunkgai/Indien nur ein Fünftel der Gesamtkosten erwirtschaften. Den Rest tragen Spenderinnen und Spender aus Österreich. Um die Arbeit fortführen zu können und keine interessierten jungen Leute abweisen zu müssen, bitten die Steyler um Unterstützung.
- Beachten Sie bitte die Erlagscheinbeilage in dieser Nummer; Infos: www.steylermission.at