Dass sich von Jahr zu Jahr mehr Kirchen an der „Langen Nacht“ beteiligen, ist ein Zeichen, das aufmerken lässt: Sakrale Räume und was in ihnen geschieht, zieht Menschen an.
So unterschiedlich die Baustile der Kirchen und die Gemeinden sind, die in den Gotteshäusern feiern, so bunt und vielfältig ist das Programm, das in den einzelnen Kirchen angeboten wird. Soziales Engament hat ebenso seinen Platz wie Events für Kinder und die intellektuelle Auseinandersetzung. Überall dort, wo Musik erklingt, sammeln sich Menschen. Und als besonders zugkräftig erweisen sich stimmungsvoll gestaltete Gebete und Meditationen - weil dafür die Kirchen gebaut sind. Darum verwundert es nicht, dass etwa die Abendoase (23 Uhr) im Mariendom jährlich für hunderte Besucher/innen der Langen Nacht ein Fixpunkt ist.
Barocke Gaumenfreuden
Zusätzlich zu den 76 Kirchen sind in der Langen Nacht der Kirchen 24 weitere Veranstaltungsorte geöffenet. Darunter die Katholisch-Theologische Privatuniversität der Diözese Linz. Dort wird nach den Rezepten eines barocken Kochbuchs, das zu den Beständen der KTU gehört, gekocht – und, wenn alles gelingt, auch gegessen. Die „Lange Nacht der Kirchen“ findet in Linz, Wels und Steyr, in Attnang, Maria Puchheim, Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck, Schörfling, Pregarten, im Stift St. Florian, in Eferding, Weyer, Eggelsberg, Ried im Innkreis und Zell an der Pram statt.