Am 28. Mai demonstrierten Vertreter/innen von Anti-Atomorganisationen vor der Wiener Hofburg. Sie forderten dabei die Auflösung des vor 50 Jahren geschlossenen Abkommens zwischen der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dieser Vertrag verpflichtet die beiden Organisationen, vor der Durchführung von Programmen, die auch die Interessen der anderen Seite betreffen, Einvernehmen herzustellen. Dieses Abkommen habe dazu geführt, dass die WHO eine Reihe wichtiger Programme über die Auswirkungen atomarer Strahlung nicht machen konnte – auch nach der Tschernobyl-Katastrophe.