Mit einem Besucherrekord ging am 5. Juni in Österreich die „Lange Nacht der Kirchen“ über die Bühne. Zu Fronleichnam tritt die katholische Kirche erneut an die Öffentlichkeit.
Alles andere als eine „Machtdemonstration“ ist die Fronleichnamsprozession. Im Mittelpunkt steht das Brot, in dem nach katholischem Glauben Christus gegenwärtig ist. Diese Kraft enfaltet das Brot, wenn es geteilt wird.
In der Wirtschaftskrise deutet Fronleichnam einen Weg an: Das Heil liegt nicht im Verteidigen, sondern im Teilen des Brotes. Für Christen ist dies das „Geheimnis des Glaubens“ schlechthin. Die Fronleichnamsprozession wird so zu einer Demonstration gegen Neid und Egoismus. Das Lebensnotwendige darf Menschen nicht vorenthalten werden.