Alle wohlriechenden Kräuter wie Lavendel, Rose, Wildrose und Beifuß eignen sich als Badezusatz. Dafür verarbeitet man die Kräuter entweder zu einem Tee, der sehr lange gezogen hat, oder zu einem Badeöl. Für Letzteres Olivenöl mit den Kräutern ansetzen und drei Wochen stehen lassen,danach abseihen und abfüllen. Es muss unbedingt ein Emulgator verwendet werden – also das Öl nach dem Abseihen mit Honig oder Rahm vermischen, allerdings erst direkt vor demGebrauch (oder Öl mit Emulgator nur in kleine Fläschchen abfüllen, die man schnell verbraucht) – Honig und Rahm verderben schnell. Um dieses Problem zu umgehen, eignet sich der Emulgator Twen 80 aus der Apotheke. Aus allen Bädern kann man mit einem Handtuch oder Badetuch sofort Kompressen oder Wickel machen: Kompressen nur auf die betroffene Stelle geben, Wickel um den ganzen Körper schlingen.
Passendes Kraut. Einige Beschwerden und geeignete Kräuter für Badezusätze:Hämorrhoiden: Kamillentee 20 Minuten ziehen lassen, fünf Liter pro Wanne. Hauterkrankungen: Kamillentee. Kräftigungsbad und zur Regeneration: Rosmarin. Schlafstörungen und Nervosität: Baldrian und Hopfen, Melisse. Rheuma: Heublumen, Pfefferminze, Thymian, Salbei, Kümmel, Fichtennadel. Husten (ohne Fieber): Thymian. Nackenverspannungen: Johanniskraut oder Kompressen mit Arnika, Massage mit Johannisöl.