Ein internationales „Jahr des Priesters“ hat Papst Benedikt XVI. am Freitag, 19. Juni in Rom ausgerufen. Der Priestermangel ist zu einer der drängendsten Sorgen der Kirche geworden.
Am Montag, 29. Juni, 9 Uhr, werden drei Kandidaten im Linzer Dom zu Priestern geweiht. Für die Seelsorge werden dringend Priester gebraucht, damit die Eucharistie als das Herzstück des kirchlichen Lebens auch in Zukunft gefeiert werden kann. Priester verkünden nicht nur das Evangelium, sie versuchen ihm im Leben der Menschen Bedeutung zu verschaffen. Wo Glaube gelebt wird, gilt die Aufmerksamkeit nicht nur den Starken. Priester sollen mitarbeiten daran, dass ein Mehr an Gerechtigkeit in der Welt möglich wird. Sie verkünden die Aufmerksamkeit Gottes selbst für den Geringsten.
Zählt man die beiden Benediktiner aus den Stiften Lambach und Admont dazu, sind es im Jahr 2009 fünf Priester, die für die Diözese Linz und für ein Kloster in der Diözese geweiht werden oder die aus Oberösterreich stammen. Kanonikus Maximilian Mittendorfer wird am kommenden Montag das letzte Mal in seiner Funktion als Regens die drei Weihekandidaten der Diözese dem Bischof präsentieren. In den zwölf Jahren als Regens hat er 28 Seminaristen zum Priestertum begleitet.