Beim Kommunikationsschwerpunkt „glaubenswert“ geht es darum, über den eigenen Glauben zu sprechen, den Dialog zu pflegen. Es ist eine Idee, die gut ankommt. Allein zu der Begegnung des Dekanates Kallham kamen 1500 Menschen nach Grieskirchen.
Vergangenes Wochenende fanden „glaubenswert“-Begegnungen in Schlierbach (Dekanat Windischgarsten) und in Grieskirchen (Dekanat Kallham) statt. Besonders in Grieskirche gab es eine sehr große Beteiligung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen aus den Pfarren. Insgesamt 1500 feierten dort beim Gottesdienst mit.
„Es zahlt sich aus, wenn man unverdrossen und treu auf die Menschen zugeht“, freute sich Dechant Mag. Johann Gmeiner: „Die Kirche lebt tatsächlich.“
Großer Zulauf zu „glaubenswert“-Festen in Grieskirchen und Schlierbach
Kallham, Windischgarsten, Grein: Dekanate feiern den Glauben und suchen den Dialog
Groß war am vergangenen Wochenende die Beteiligung bei den zwei „glaubenswert“-Festen in Grieskirchen (Dekanat Kallham) und in Schlierbach (Dekanat Windischgarsten). „Es zahlt sich aus, unverdrossen und treu auf die Leute zuzugehen“, sagt Mag. Johann Gemeiner, Dechant von Kallham. Das Dekanat Grein feierte in der Stiftskirche Waldhausen bereist die 16. Dekanatsvesper.
1500 Menschen nahmen am Dekanatsfest in Grieskirchen teil. Allein 100 Ministrant/innen waren am Samstag Abend in die Stadtpfarrkirche gekommen um den Gottesdienst unter der Leitung von Dompfarrer Dr. Maximilian Strasser mitzufeiern. „Man hat motivieren können. Die Kirche lebt halt tatsächlich“, ist Dechant Gmeiner mit dem Ergebnis zufrieden.
Bessere Meinung. Für den Priester hat der Erfolg des Festes gezeigt, dass die veröffentlichte Meinung über die Kirche nicht identisch ist mit der tatsächlichen Meinung über die Kirche. Es sei sehr wichtig, Danke zu sagen. Für die Mitarbeit der Menschen und das Geschenk unseres Glaubens. „Die Werte unseres christlichen Glaubens sind nicht hoch genug zu schätzen“, betont Gmeiner. „Wir haben ein großes Potenzial an freundlichen, bereitwilligen Leuten, auf die wir zugehen müssen.“
Schlierbacher Dekanatsfest. Dieses große Potenzial zeigte sich auch beim Dekanatsfest von Windischgarsten, das am Sonntag im Stift Schlierbach über die Bühne ging. Annähernd 300 Gläubige aus dem Dekanat sind der Einladung von Dechant Friedrich Höller gefolgt. Die Katholische Jugend von Nussbach gestaltete dabei Impulse zu Wasser, Taufe und Brot. Als Tauferinnerung hat sich jede/r Besucher/in mit dem Wasser bekreuzigt und es wurde Brot miteinander geteilt. Die Mitte bildete jeweils eine Schriftstelle und der gemeinsame Gesang, bei dem Kinder zum Thema ein Lied vorgetragen hatten. Zusammengefasst wurden diese Überlegungen in der Vesper. Mag. Ferdinand Kaineder vom Kommunikationsbüro hat in seiner Ansprache die zwölf Schlüsselworte von „glaubenswert“ vorgestellt und durchmeditiert, hier vor allem getauft, gefragt, versöhnt, versammelt, erfüllt und gesegnet.
Dekanat Grein: Vesper in Waldhasuen. Die Botschaft des Apostel Paulus stand im Mittelpunkt der traditionellen Vesper des Dekanetes Grein. An die 220 Gläubige waren – trotz der hochwasserbedingten Sperre der B3 – in die Stiftskirche nach Waldhausen gekommen. Musikalisch gestalteten das Abendlob der Dekanatschor mit Sänger/innen aus den Pfarren Grein, Bad Kreuzen und St. Georgen am Walde mit.
„glaubenswert“
Beim diözesanen Schwerpunkt „glaubenswert“ für das Arbeitsjahr 2008/09 steht die Glaubensvermittlung in den Vordergrund. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen sollen dabei über den eigenen Glauben sprechen und den Dialog pflegen. Kern des Jahresschwerpunktes sind die „glaubenswert\"-Begegnungen und -Feste in den Dekanaten.