- Gleicher Lohn für Frauen. Die Delegierten der Diözesankonferenz der Katholischen Frauenbewegung fordern konkrete Maßnahmen für mehr Einkommensgerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. Die kfb spricht sich in dem Zusammenhang auch für Sanktionen gegen Betriebe, die Frauen bei der Entlohnung benachteiligen, aus. „Die Gleichstellung von Mann und Frau darf nicht weiter eine leere Floskel bleiben“, fordert kfbö-Vorsitzende Margit Hauft.
- Religiosität sinkt. Die Religiosität nimmt ab. Bezeichneten sich vor zehn Jahren noch 75 Prozent der Österreicher/innen als religiöse Menschen, sind es jetzt nur mehr 61 Prozent. Das macht die jüngst veröffentlichte Wertestudie 2008 deutlich. Besonders stark ist der Rückgang bei jungen Menschen (nur mehr 43% religiös) und im ländlichen Raum. Die Studie zeigt auch, dass es den Kirchen nicht gelungen ist, den zwischen 1990 und 2000 deutlich gewachsenen Gottesglauben mit Inhalt und Lebensrelevanz zu füllen.
- Zu wenig. Ein schlechtes Zeugnis stellt die UNO der österreichischen Entwicklungshilfe aus. Österreich liege deutlich hinter seinen Versprechungen zurück und leiste außerdem zu wenig direkte Hilfe für die armen Menschen in der Dritten Welt. Die Direkthilfe betrage nicht einmal zehn Prozent der gesamten Entwicklungshilfe.
- Scheidung. Die Scheidungsrate ist in Österreich im Vorjahr leicht gesunken. Dennoch droht 47,8% der heute geschlossenen Ehen das vorzeitige Ende.