Früher wurde in katholischen Familien der Namenstag gefeiert und nicht der Geburtstag. Heute wissen viele gar nicht mehr, wann sie Namenstag haben.
Wiederkehrende Feiertage geben dem Jahr und dem Alltag einen Rhythmus. Sie durchbrechen den Alltag und sind etwas Besonderes. Miteinander feiern verbindet und gibt Kraft. Immer mehr Familien feiern auch den Namenstag oder den Tauftag. Kleinen Kindern ist es oft zu viel, von allen am Geburtstag gefeiert zu werden. Der Tauftag könnte ein Anlass sein, gemeinsam mit den Taufpaten zu feiern.
Tauftag feiern. Die Taufe eines Kindes bereiten die Eltern sehr bewusst vor. Das kann mit einer Feier zum Tauftag jedes Jahr in Erinnerung gerufen werden. Der Tauftag ist ja der Geburtstag für das Leben als Christ/in. Mit Jugendlichen ist das auch eine Gelegenheit, über den Glauben zu sprechen. Eine Tauftagsfeier braucht nicht viel. Ein paar Anregungen: - die Taufkerze entzünden, - Tauffotos anschauen, von der Taufe erzählen, - gemeinsam beten und Tauflieder singen, - Paten einladen und gemeinsam Kuchengenießen oder jausnen, - die Taufkirche besuchen, - Weihwasser aus der Kirche holen, zu Hause einander segnen.
Patenzeit. Eine Tauftagsfeier ist eine gute Gelegenheit, dass Paten und Kinder miteinander Zeit verbringen – mit oder ohne Eltern. Das kann sein: miteinander Kuchen backen, den Spielplatz oder das Schwimmbad besuchen.
Mein Name. Zum Namenstag kann man über seinen Namen nachdenken: Wer hat ihn ausgesucht? Warum? Was bedeutet er? Wer ist mein Namenspatron? Es gibt kleine Geschenke mit Namen: Stempel, Pickerl, Türschild …
- Die Katholische Frauenbewegung Oberösterreich und SPIEGEL haben einen Behelf zur Gestaltung von Namens- und Tauftagsfeiern, Taufen und Segnungen gestaltet: „In uns wächst das Leben“, Euro 16,–; Bestellung: Tel. 0732/76 10-34 42,E-Mail: kfb@dioezese-linz.at