Hochwasser in Österreich: die Caritas hilft den Opfern u. a. mit Überbrückungshilfen und Entfeuchtungsgeräten
Ausgabe: 2009/28, Caritas, Hochwasseropfer, Hochwasser, Menschen in Not, Hilfe, Caritas-Katastrophenfonds, Franz Küberl
08.07.2009
Das Hochwasser hat in den vergangenen Tagen viele Familien in Österreich hart getroffen. „Die Caritas steht natürlich auch in dieser Situation Menschen in Not bei“, sagt Caritas-Präsident Franz Küberl. Mit finanziellen Überbrückungshilfen und teilweise auch mit Entfeuchtungsgeräten hilft die Caritas den Betroffenen im Burgenland, in Niederösterreich und in der Steiermark, wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. In den steirischen Dekanaten Feldbach, Leibnitz, Radkersburg und Gleisdorf werden laut Caritas bis zu 300 Euro an Soforthilfe direkt über die Pfarren ausbezahlt. Darüber hinaus gibt es für finanziell Schwächere die Möglichkeit, sich an den Caritas-Katastrophenfonds zu wenden, der etwa bei Gebäude- oder Landwirtschaftsschäden einspringt. In den beiden südburgenländischen Orten Güssing und Strem sind laut Behördenangaben 20 Häuser extrem beschädigt oder fast unbewohnbar. „Diese 20 Familien sind bei uns leider nur die Spitze des Eisbergs. Mit Hilfe von ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeitern erheben wir derzeit, was von den Opfern am dringendsten benötigt wird, um rasch und effizient helfen zu können“, so Markus Glatz-Schmallegger, Caritas-Direktor im Burgenland. Die Caritas St. Pölten stellt den Hochwasseropfern zusätzlich zur finanziellen Nothilfe auch kostenlos Entfeuchtungsgeräte zur Verfügung.
- Caritas-Spendenkonto: PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Hochwasser Österreich