Mit Blick auf die Wirtschafts- und Finanzkrise appellierten die katholischen Bischöfe der größten Industrieländer an die Teilnehmer des G-8-Gipfels (8.–10. 7.) in L’Aquila/Italien, stärkere Anstrengungen gegen Armut und Klimawandel zu unternehmen. In einem gemeinsamen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G-8-Staaten erklärten die Bischöfe, die armen Länder hätten „am wenigsten zur derzeitigen globalen Wirtschaftskrise beigetragen, werden aber am meisten von ihren negativen Auswirkungen betroffen sein.“ Die Politiker müssten ihrer Verantwortung gerecht werden und Mechanismen gegen weitere Wirtschaftskrisen erarbeiten.