Leuchtende Augen und vergnügte Blicke konnte man in der letzten Woche viele sehen. Das Mosaik in Linz hat alle begeistert: Kinder, Begleiter/innen, ehrenamtliche Helfer/innen und Gäste.
Die erste Ferienwoche ist immer etwas ganz Besonderes. Endlich keine Schule mehr. Doch in Linz waren die Schulen trotzdem voller Leben, denn die 1300 Jungscharkinder, die am größten Jungscharlager Oberösterreichs teilnahmen, bezogen jeden Abend dort ihr Schlafquartier.
Orientalisches Linz. In der Woche des Mosaiks gab es viel zu erleben und zu entdecken: Ein abenteuerlicher Stadtrundgang auf der Suche nach dem Testament von Frau Lentia, orientalisches Flair in der Großstadt, Wasserspaß mit einer langen Riesenrutsche und dem Toten Meer, wo man nicht untergehen konnte und vieles mehr.
Banalope und Seppl Apple. Die Mosaik-Maskottchen Seppl Apple und Banalope waren immer mit dabei. „Die Banane ist ein Obst, das von weit herkommt. Sie steht also für die fernen Länder und die anderen Kulturen, die man am Mosaik kennenlernen kann. Als Gegenstück dazu braucht man auch ein Obst aus der Heimat, das gut schmeckt und das jedes Kind kennt. Darum bin ich ein Apfel.“, erklärt Seppl Apple im Interview mit den Jungscharkindern Sarah und Nicole (beide 8 Jahre alt).
Auf gehts. In den Erlebniswelten standen den Kindern neben Spiel, Spaß und Spannung auch verschiedene Fortbewegungsmittel zur Auswahl. Im Orient reiste man, wie es sich gehört, auf echten Kamelen oder schwebte durch das Tote Meer. Etwas rasanter war das Tempo im Imperium Creativum. Eine 50 Meter lange Wasserrutsche beförderte die Kinder im Eiltempo ins kühle Nass.
Hyperspace. Bei dem Spiel Scotland Yard machten die Kinder, quer durch Linz, Jagd auf sechs Geheimagenten. „Wir durften nur öffentliche Verkehrsmittel benutzen und keinen Schritt gehen,“ berichteten Anna und Michael aus der Pfarre Haslach vom Nachmittagsprogramm des „Schau-di-um“. Das wohl modernste Fortbewegungsmittel war aber im Abenteuerland zu finden. Gleich zu Beginn dieser Erlebniswelt reisten die Kinder durch die Galaxien und begegneten dem Mars und der Venus.
Mehr über die verschiedenen Erlebniswelten und viele tolle Bilder findest Du in der eigens erschienenen Mosaik-Zeitung. Schau einfach mal rein.
Eines der vielen Highlights des Mosaiks waren sicher die Toffifee-Muffins. Für alle, die nicht am Mosaik dabei waren, und für jene, die nicht den restlichen Sommer von der Erinnerung zehren können hier das Rezept zum Nachbacken.Zubereitung: 1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinblech einfetten 2. 80 g Nussnougat nach Packungsanweisung im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. 3. 250 g Mehl, 50 g gemahlene Haselnüsse und 3 TL Backpulver vermischen. 4. Ein Ei in einer großen Schüssel leicht verquirlen. 80 g Zucker, den Nussnougat, 60 ml Pflanzenöl, 150 g saure Sahne und 130 ml Buttermilch zugeben und vermischen. Nun das Mehlgemisch mit dem Eigemisch verrühren, bis alle trockenen Zutaten feucht sind. 5. Die Hälfte des Teiges in das Muffinblech geben, je ein Toffifee als Füllung einsetzen und mit dem restlichen Teig auffüllen. 6. Muffins 20 bis 25 Minuten backen und anschließend 5 Minuten im Backrohr ruhen lassen. 7. Nach dem Abkühlen die Muffins mit 100 g Haselnusskuvertüre (nach Packungsanleitung im Wasserbad schmelzen) gleichmäßig überziehen. 8. Kuvertüre leicht trocknen lassen und jeweils ein Toffifee mit der Wölbung nach oben auf die Muffins setzen.
Gutes Gelingen!
Mosaik-Lexikon
Mosaik: Alle vier Jahre findet diese Kinder-Großveranstaltung der Katholischen Jungschar statt. Dieses Mal entdeckten die 1300 Kinder gemeinsam mit ihren Begleiter/innen die Kulturhauptstadt Europas, Linz. Somit war das Mosaik 2009 das größte Jungscharlager Österreichs. Damit ein Jungscharlager dieser Größenordnung reibungslos stattfinden und gelingen kann, braucht es viele helfende Hände. Die über 500 Mitarbeiter/innen und Gruppenleiter/innen waren alle ehrenamtlich dabei. Bei einem Stundenlohn von 10 Euro ergibt das ein ehrenamtliches Engagement im Wert von rund 470.000 Euro. Hinzu kommen die unzähligen Stunden in den letzten zwei Jahren, die zur Planung und Ausarbeitung des Projekts Mosaik notwendig waren.
Erlebniswelt: In den sechs sogenannten Erlebniswelten verbrachten die Kinder je einen Vormittag. Am Nachmittag konnten sie frei wählen, welche Welt sie besuchen wollten. Die Kinder lösten gemeinsam verschiedene Aufgaben, entdeckten Neues und erlebten viele Abenteuer. Die Anfangsbuchstaben der Erlebniswelten bildeten gemeinsam das Wort MOSAIK. M für Mosaikstadt, O für Orient, S für Schau-di-um, A für Abenteuerland, I für Imperium Creativum und K für Kulti. Multi.