Die katholischen Bischöfe der Philippinen fordern die Regierung auf, Pläne zur Produktion von Agrartreibstoffen zu stoppen. Das Projekt, für das 600.000 Hektar Land an eine japanische Firma überlassen werden sollen, die darauf Kokosplantagen als Grundlage für die Agrartreibstoffe anlegen wolle, schade der Umwelt sowie den Bauern und Fischern in den betroffenen Regionen, erläuterte die Bischofskonferenz kürzlich in Manila. Vielmehr solle die Regierung endlich die im Grundsatz beschlossene umfassende Agrarreform umsetzen. Diese sieht im Kern die Verteilung von insgesamt 1,2 Millionen Hektar Land an Kleinbauern vor.