In Nicaragua stößt die geplante Verfassungsänderung auf Kritik. Opposition und katholische Kirche wenden sich gegen diesen Vorschlag von Staatspräsident Daniel Ortega, der damit eine erneute Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2011 anstrebt. Nach derzeitigem Recht wäre das nicht möglich. Eine Wiederwahl würde das Volk spalten, so Bischof Bernardo Hombach von Granada.
Im Nachbarland Honduras führte ein ähnlicher Versuch von Präsident Manuel Zelaya zu einer Staatskrise. Zelaya wurde Ende Juni von Militärs gestürzt und ins Exil gebracht. Der abgesetzte Präsident will nach Honduras zurückkehren.