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	<title>pfarren</title>
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		<title>Bibelpastorale Studientagung: Weisheit in Sprichwörtern</title>
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		<updated>2026-08-25T16:49:36Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Von 20. bis 22. August fand im Schloss Puchberg die Bibelpastorale Studientagung mit Blick auf das Buch der Sprichwörter statt.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;„Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“ Dieses Sprichwort ist wohl allen bekannt. Es steht im biblischen Buch der Sprichwörter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Einführung in dieses Buch gab Magdalena Lass in ihrem Vortrag „Aller Anfang ist ...“ an der Bibelpastoralen Studientagung, die alle zwei Jahre im Bildungshaus Schloss Puchberg stattfindet. Die rund 100 Teilnehmer:innen befassten sich in Vorträgen, Workshops, Tischgruppen und liturgischen Feiern mit dem Buch der Sprichwörter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Heilsame Worte&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;In der Begrüßung betonte Weihbischof Anton Leichtfried aus St. Pölten, dass die Bedeutung von Wörtern immer mehr verschwimmt, weswegen wir Weisheit brauchten. Doch in Zeiten, in denen uns tagtäglich Nachrichten überfluteten, stelle sich die Frage: Was ist Weisheit? Eines sei klar, wir alle bräuchten heilsame Worte und müssten diese weitergeben, sagte der Weihbischof.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Solche Worte findet man laut Elisabeth Birnbaum vom Österreichischen Katholischen Bibelwerk im Buch der Sprichwörter. Demnach lassen sich Sprichwörter mit Heilkräutern vergleichen. Diese müsse man wohldosiert einnehmen, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Dann könnten sie nämlich auch vor Giftpflanzen wie Hass im Netz schützen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Laut Magdalena Lass ist das Buch der Sprichwörter eine Sammlung von Sprichwörtern, die über längere Zeit hinweg mündlich weitergegeben und zur Erziehung verwendet wurden. Später seien sie niedergeschrieben und zu einem biblischen Buch zusammengefasst worden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Dieses Buch ist wie ein Mosaik, das aus vielen Einzelsprüchen besteht, die sich immer wieder in schönen Mustern formieren“, sagte Lass.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Diese Sprüche würden viele Weisheiten beinhalten, die auch heute noch gültig seien. Dabei gebe es verschiedene Arten von Sprüchen wie Mahnsprüche oder lustige Sprüche.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Weisheit für alle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Ein zentraler Bestandteil dieses Buches sei die Weisheit, welche für praktisches Lebenswissen und handwerkliches Können stehe. „Am Anfang der Weisheit steht jedoch immer die Gottesfurcht“, betonte Lass.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei gelte die Weisheitsliteratur allerdings nicht als Gebot, sondern sollte zum Lernen anregen, um seine Handlungen zum Guten zu verändern. „Dies gilt für alle Menschen, die kein Tor sein möchten“, erklärte Lass. Egal auf welcher Stufe der Weisheit man stehe, man könne immer noch Neues lernen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Weisheit würden die Sprichwörter prägnant auf den Punkt bringen. Sie würden also allgemeine Aussagen auf Einzelsituationen anwendbar machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Viola Weiß, Krankenhausseelsorgerin in der Diözese Gurk-Klagenfurt, führte an der Studientagung in zwei Vorträgen vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen in das Spannungsfeld von Gesundheit und Krankheit und die soziale Dimension des menschlichen Lebens ein. &lt;/p&gt;</content>
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			<name>Kerstin</name>
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		<title>Kirchdorf am Inn feierte 125 Jahre Lourdeskapelle</title>
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		<updated>2026-08-25T16:49:35Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Am 15. August, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, feierte die Pfarrgemeinde Kirchdorf anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Lourdeskapelle und des 70-jährigen Jubiläums des Kirchdorfer Liedes einen festlichen Gottesdienst.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Die Geschichte der Lourdeskapelle reicht in das Jahr 1901 zurück. Anlass zum Bau der Kapelle war die Heilung der schwer erkrankten Bauerntochter Aloisia Aigner, die auf unerklärliche Weise geheilt wurde. Im Jahr 1904 wurde die Lourdeskapelle dann durch den Einbau einer Vorhalle mit der Kirche verbunden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Seit ihrer Errichtung ist sie ein besonderer Ort des Gebetes und der Wallfahrt. Hier suchen Menschen Trost, Hoffnung und Vertrauen bei der Muttergottes. Nach 125 Jahren konnte nun die restaurierte Lourdeskapelle mit dem Altar gesegnet werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Auch die Geschichte des Kirchdorfer Liedes reicht mehrere Jahrzehnte zurück. 1956 schrieb Hermine Ehrentraud den Text in das Wallfahrerbuch. Zwei Jahre später wurde der Text von Josef Kronsteiner vertont. Seither gehört das Lied zum Leben der Kirchdorfer Pfarrgemeinde. Auch beim diesjährigen Gottesdienst wurde das Lied gesungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Am Hochfest Mariä Himmelfahrt wurde das Patrozinium der Pfarrkirche Kirchdorf am Inn gefeiert. Dabei begingen die Pfarren Kirchdorf am Inn, St. Georgen bei Obernberg am Inn und Mörschwang einen gemeinsamen festlichen Gottesdienst, zelebriert von Propst Markus Grasl vom Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg.&lt;/p&gt;</content>
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			<name>Kerstin</name>
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		<title>Kein Wunder und doch ein Wunder</title>
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		<updated>2026-08-25T16:49:35Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Vor 50 Jahren besuchte die Kirchenzeitung einen Krankensalbungsgottesdienst in Gallspach.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Der damalige Gallspacher Pfarrer Karl Ecker (gest. 2017) war lange Jahre für „Heiligungsgottesdienste“ bekannt und traf dabei auch auf Vorbehalte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im August 1976 machte sich der Kirchenzeitungs-Redakteur und spätere Präsident der Katholischen Aktion Oberösterreich Bert Brandstetter selbst ein Bild davon. Was er besuchte, war eine Sonntagsvorabendmesse mit Krankensalbung im Gallspacher Kursaal. Gleich im Titel seiner Reportage stellte er fest, dass kein&lt;em&gt; „Wunder“&lt;/em&gt; geschah:&lt;em&gt; „Niemand stand auf und verließ den Rollstuhl, niemand fühlte sich plötzlich gesund und auf wunderbare Weise geheilt. Allerdings fühlte sich auch niemand, soweit ich es beurteilen kann, enttäuscht. Offensichtlich lagen die Erwartungen an die Krankensalbung ganz woanders, als es sich ein Gesunder vielleicht leichtfertig vorstellt“&lt;/em&gt;, schrieb Brandstetter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Er stellte fest, dass in Gallspach die Kranken &lt;em&gt;„nicht an den Rand des Pfarrgeschehens gedrängt“&lt;/em&gt; werden, sondern &lt;em&gt;„ganz selbstverständlich mitten ins pfarrliche Leben hineingeholt“ &lt;/em&gt;würden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Gespräch erklärte Pfarrer Ecker: &lt;em&gt;„Wenn die Krankheit etwa zu sehr zur Last wird, kann die Salbung Kraft geben, diese Last weiter zu ertragen.“ &lt;/em&gt;Auch eine&lt;em&gt; „ältere Frau“&lt;/em&gt; erzählte Brandstetter von einer solchen Erfahrung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Der Journalist schrieb:&lt;em&gt; „Die Handauflegung bewirkt also doch ein Wunder, wenn auch ein wissenschaftlich leicht erklärbares. Doch das spielt keine Rolle. Viel wesentlicher ist es, wenn Menschen durch einen liturgischen Akt wieder froh und hoffnungsvoll sein können, wenn ihre Krankheit nicht mehr das Zentrum sämtlicher Gedanken und Taten ist, sondern jenen untergeordneten Stellenwert bekommt, der ihr zukommt.“&lt;/em&gt; Dazu habe auch der &lt;em&gt;„äußere Rahmen der Feier“&lt;/em&gt; mit dem &lt;em&gt;„Gitarrenorchester aus Wolfsegg“ &lt;/em&gt;beigetragen.&lt;/p&gt;</content>
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			<name>Kerstin</name>
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		<title>Schwerpunkt Menschenwürde in der KA</title>
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		<updated>2026-08-18T12:51:58Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Ein sichtbares gesellschaftliches Zeichen setzen die Katholische Aktion OÖ (KA) und ihre Gliederungen mit einem Schwerpunkt zum Thema Menschenwürde.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;KA-Präsidentin Gabriele Hofer-Stelzhammer betont: „Menschenwürde ist von vielen Seiten bedroht, man denke nur an die beängstigenden Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz, an die zunehmende menschenverachtende Rhetorik im Zusammenhang mit Migrationsbewegungen oder an die vielen Konflikte und Kriege, in denen die Würde eines Menschen nichts mehr zu zählen scheint.“ Sie erinnert daran, dass das Thema in der Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. einen hohen Stellenwert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Das „Würde“-Kunstwerk von Marlies Horner, eine Leihgabe des Armutsnetzwerks Vöcklabruck, eröffnet seit letzter Woche vor dem Linzer Diözesanhaus den Projektreigen der Katholischen Aktion zum Thema.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 7. Oktober wird gemeinsam mit der Katholischen Arbeitnehmer:innenbewegung der Tag der menschenwürdigen Arbeit begangen. Eine Veranstaltung gemeinsam mit dem Verein Solwodi bietet am 18. Oktober Einblicke in verletzte Menschenwürde. Clemens Sedmak wird referieren. Im November steht das Thema Gewalt gegen Frauen im Mittelpunkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Weitere Infos zu Projekten: &lt;a href="https://www.dioezese-linz.at/ka"&gt;www.dioezese-linz.at/ka&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Kerstin</name>
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		<title>Katholische Frauenbewegung auf den Spuren von Maria Magdalena</title>
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		<updated>2026-08-18T17:47:41Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Oberösterreich war bei der diesjährigen Frauenreise der Katholischen Frauenbewegung (Kfb) stark vertreten: 50 der insgesamt 187 Teilnehmerinnen reisten Anfang August nach Südtirol.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Sechs Tage lang folgten die Frauen vom 4. bis 9. August den Spuren der heiligen Maria Magdalena. Die Reise verband Spiritualität, Kultur, Bewegung und Natur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Nach dem Auftakt in der Wallfahrtskirche Maria Trens besuchten die Teilnehmerinnen mehrere Maria-Magdalena-Kirchen, darunter in Ridnaun, Villnöß und Viums. Andachten und spirituelle Impulse begleiteten die Stationen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Höhepunkt war der Vortrag der Bibelwissenschaftlerin Maria Theresia Ploner zur historischen und theologischen Bedeutung Maria Magdalenas.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch kulturell und landschaftlich bot die Reise einiges: Auf dem Programm standen eine Pilgerwanderung zum Kloster Säben, Stadtführungen in Brixen und Meran, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sowie das Stift Neustift.&lt;br&gt;Die Reise verband Glaubenserfahrungen mit Gemeinschaft, Austausch und gemeinsamen Entdeckungen.&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Kerstin</name>
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