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	<title>pfarren</title>
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	<rights>Kirchenzeitung Diözese Linz</rights>
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		<title>Kindern etwas von Gott spürbar machen</title>
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		<updated>2026-06-09T14:52:47Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;In der Pfarre An der Salzach hat Pastoralassistent Josef Hangöbl einen besonderen seelsorglichen Schwerpunkt für die Jüngsten gesetzt: Im Rahmen der Kleinkindpastoral lernen sie (und ihre Eltern) biblische Geschichten spielerisch kennen.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;„Ich war lange zu diesem Projekt unterwegs“, erzählt Hangöbl. Ausgangspunkt waren persönliche Erfahrungen: Einerseits habe er im Jahr 2012 Themennachmittage für Kinder von 0 bis sechs Jahren in Salzburg kennengelernt. Andererseits ist da ein Erlebnis mit der eigenen Tochter: Als sie drei Jahre alt war, habe er mit ihr die von Franz Kogler organisierte Bibelausstellung besucht. Wochen später habe sie sich erkundigt: „Wann fahren wir wieder dorthin?“ Offensichtlich hatte sie die Ausstellung gut in Erinnerung behalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Das mag daran liegen, dass die Bibelausstellung auf eine Erfahrung mit allen Sinnen setzt. Genau das ist auch der Ansatz, den Josef Hangöbl in seiner Arbeit verfolgt: „Im Kern geht es darum, etwas von Gott spürbar zu machen“, sagt er. Der Seelsorger besucht Spielgruppen und bringt den Kindern dort biblische Geschichten nahe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Kennenlernen&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Üblicherweise ist er bei einem ersten Termin einfach einmal nur dabei, damit er den Kindern nicht fremd ist, wenn er beim zweiten Termin für sie und mit ihnen eine Geschichte erzählt. Im Zuge der Erzählung entsteht ein Bodenbild aus Dingen, die man anfassen kann: Tücher, Holzstückchen, andere Naturmaterialien.&lt;br&gt;„Wichtig ist, dass man diese Dinge in die Hand nehmen, aber nicht verschlucken kann“, sagt Hangöbl. Das Bodenbild soll den Sinn hinter der jeweiligen Geschichte veranschaulichen. „Erzähle ich von Jesu Tod und Auferstehung, kann das ein schwarzes Tuch sein, aus dem farbige Tücher herauskommen.“ Letztlich gestalten die Kinder das Bodenbild mit ihm gemeinsam: „Sie sind nie gleich.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Methodischer Hintergrund von Hangöbls Arbeit ist die Franz-Kett-Pädagogik, in der nicht nur über die Sprache, sondern auch bildhaft erzählt wird. „So haben die Kinder die Geschichte im Ohr und gleichzeitig das Bild vor Augen“, sagt der Seelsorger. Das Spiel dauert eine halbe bis längstens eine Dreiviertelstunde, um die Kinder nicht zu überfordern. Auch muss man sich Zeit lassen. Zudem ist laut Hangöbl wichtig, flexibel auf die jeweilige Situation einzugehen: Wer mit Kindern arbeitet, weiß, dass vieles nicht vorhersagbar ist. Deshalb ist die inhaltliche Vorbereitung so wichtig: „Ich muss die Geschichte, die ich erzählen möchte, im Kopf haben und nicht auf Zetteln. Denn die Hände müssen frei bleiben“, berichtet Hangöbl. Dass man die Geschichte auf altersgerechte Weise erzählt, ist selbstverständlich. Als gute Hilfe in der Vorbereitung sieht der Pastoralassistent etwa die Kinderbibel von Rainer Oberthür.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Eltern und Großeltern&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Ein nicht zu unterschätzender Punkt ist die Anwesenheit von Eltern oder Großeltern in den Spielgruppen: Es besteht mitunter eine gewisse Unsicherheit und auch Scheu im Umgang mit religiösen Themen, auf die man eingehen kann. „Eltern können erleben, dass es den Kindern guttut, wenn man sie segnet. Großeltern sehen sich heute oft in einer wichtigen Vermittlungsrolle für den Glauben“, sagt Josef Hangöbl. Ihm ist es wichtig, vor allem die Tragfähigkeit und die Alltagstauglichkeit des Glaubens zu vermitteln: „Ich finde es wichtig, dass die Kinder den Halt aus dem Glauben spüren dürfen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Hangöbl ist vor allem in den Eltern-Kind-Gruppen von SPIEGEL zu Gast, der Elternbildung des Kath. Bildungswerks OÖ. Es gibt aber auch Interesse aus Spielgruppen von Gemeinden. An sich gilt sein Angebot für alle zwölf Pfarrgemeinden der Pfarre An der Salzach. Da er teilweise auch in der Pfarre Mattigtal tätig ist, wirkt es aber schon darüber hinaus.&lt;/p&gt;</content>
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			<name>Kerstin</name>
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		<title>„Mutig“ durch die lange Nacht</title>
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		<updated>2026-06-02T18:44:50Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Mit dem Motto „MUTeinander“ setzte die Lange Nacht der Kirchen ein Zeichen für Zusammenhalt und Zuversicht. Tausende Besucher:innen strömten am 29. Mai zu den mehr als 250 Veranstaltungen im ganzen Bundesland.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Mut stand im Fokus der heurigen Langen Nacht der Kirchen. „Glaube ist Mut zum Leben, zum Vertrauen, zur Hoffnung, zur Liebe, zur Solidarität und zum Frieden angesichts von Verzweiflung, Hass und Krieg.“ Das sagte der Linzer Bischof Manfred Scheuer eingangs der ökumenischen Friedensvesper im Linzer Mariendom, mit der die Lange Nacht der Kirchen in Linz eröffnet wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;In 80 Kirchen, Kapellen und Begegnungsorten in ganz Oberösterreich konnten die Besucherinnen und Besucher zur Ruhe kommen, sich begeistern lassen, Gemeinschaft erleben und zum Teil auch mitmachen. Die Lange Nacht der Kirchen bot insgesamt 330 Stunden Programm bei mehr als 250 Veranstaltungen, 120 davon in Linz. Tausende Besucher:innen nutzten das vielfältige Angebot. Kaiserwetter am Nachmittag und ein lauer Sommerabend luden zum Flanieren ein. In Linz wurde der Mariendom bereits am Freitagnachmittag zum Kinderdom – mit einem abwechslungsreichen Programm für Familien, darunter eine Kinderfahrzeug-Segnung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Orient und Okzident&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch in Steyr standen wieder zahlreiche Kirchen und kirchliche Einrichtungen offen. Zehn Programmpunkte luden zum Verweilen ein. Das Angebot reichte vom Kirchenkabarett über das Mitsingkonzert bis hin zu einer Begegnung zwischen Orient und Okzident mit dem syrischen Autor Omar Khir Alanam. Der aus der TV-Show Dancing Stars bekannte Autor sagte: „Egal, welche Hautfarbe, welches Geschlecht, am Ende sind wir alle Menschen, sind wir alle gleich.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Offene Türen gab es auch im Jugendzentrum Gewölbe. Unter dem Titel „Musik öffnet die Herzen” sangen die Schulchöre von St. Anna. Den ganzen Abend über bestand zudem das Angebot eines persönlichen Segens mit Handauflegung beiGitarrenmusik. Im Kolpinghaus standen wiederum sozialkritische Texte, Bilder und Musik im Mittelpunkt und regten zum Nachdenken an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;script language="JavaScript" type="text/JavaScript"&gt;$(document).ready(function() {    // init swiper    var mySwiper_6598 = new Swiper ('#swSlideshow_6598 .swiper-container', {        navigation: {            nextEl: '#swSlideshow_6598 .next',            prevEl: '#swSlideshow_6598 .prev'        },        autoHeight: true,        loop: true,        autoplay: {            delay: 5000,            disableOnInteraction: true        },        pagination: {            el: '#swSlideshow_6598 .thumb',            type: 'bullets',            clickable: true,            renderBullet: function (index, className) {                var $itemImage = $("#swSlideshow_6598 .item"+ (index + 1) +" img");                var itemBackground = $itemImage.attr("src");                var itemTitle = $itemImage.attr("title");                return '&lt;div class="' + className + '" style="background-image: url(' + itemBackground + ');" title="' + itemTitle + '"&gt;&lt;/div&gt;';            }        }    });});&lt;/script&gt;&lt;div id="swSlideshow_6598" class="swSlideshow swSlideshowType_thumbnail"&gt;    &lt;div class="swiper swiper-container sliderContainer"&gt;        &lt;div class="swiper-wrapper sliderWrapper"&gt;                            &lt;div class="swiper-slide item item1"&gt;                    &lt;img src="/storage/img/7b/fb/asset-6f23d6ce2102d600dbcc.jpg" width="500" height="333" title=" Im Bischofshof tauchten Besucher:innen in die Welt der Ikonen ein. / © Diözese Linz / Johannes Kienberger"&gt;                    &lt;div class="teaser"&gt; Im Bischofshof tauchten Besucher:innen in die Welt der Ikonen ein.&lt;/div&gt;                &lt;/div&gt;                            &lt;div class="swiper-slide item item2"&gt;                    &lt;img src="/storage/img/89/aa/asset-11767fe9ac1f486b4152.jpg" width="500" height="357" title="Am Domplatz fand eine Segnung von Kinderfahrzeugen statt. / © Diözese Linz / Johannes Kienberger"&gt;                    &lt;div class="teaser"&gt;Am Domplatz fand eine Segnung von Kinderfahrzeugen statt.&lt;/div&gt;                &lt;/div&gt;                            &lt;div class="swiper-slide item item3"&gt;                    &lt;img src="/storage/img/0a/60/asset-792fad456547f749aa23.jpg" width="500" height="750" title="Vor dem Mariendom entstand ein großes Blütenherz, an dem alle mitwirken konnten.   / © Diözese Linz / Johannes Kienberger"&gt;                    &lt;div class="teaser"&gt;Vor dem Mariendom entstand ein großes Blütenherz, an dem alle mitwirken konnten.  &lt;/div&gt;                &lt;/div&gt;                            &lt;div class="swiper-slide item item4"&gt;                    &lt;img src="/storage/img/d4/e0/asset-820a32434e76bd71a9d7.jpg" width="500" height="333" title="Mut von A bis Z, von Anmut bis Zumutung bestimmte das Programm in der Pfarrkirche Ebensee, bei dem unter anderem auch die Tanzgruppe des ATV Ebensee eine Aufführung zum Besten gab.  / Hörmandinger"&gt;                    &lt;div class="teaser"&gt;Mut von A bis Z, von Anmut bis Zumutung bestimmte das Programm in der Pfarrkirche Ebensee, bei dem unter anderem auch die Tanzgruppe des ATV Ebensee eine Aufführung zum Besten gab. &lt;/div&gt;                &lt;/div&gt;                            &lt;div class="swiper-slide item item5"&gt;                    &lt;img src="/storage/img/09/61/asset-04afdc2bd5a7ad8d0e17.jpg" width="500" height="334" title="Von vier verschiedenen Startorten aus pilgerten Gläubige zum Linzer Mariendom, um gemeinsam die ökumenische Vesper mitzufeiern. Im Bild eine Gruppe aus Linz-Ebelsberg.   / © Diözese Linz / Johannes Kienberger"&gt;                    &lt;div class="teaser"&gt;Von vier verschiedenen Startorten aus pilgerten Gläubige zum Linzer Mariendom, um gemeinsam die ökumenische Vesper mitzufeiern. Im Bild eine Gruppe aus Linz-Ebelsberg.  &lt;/div&gt;                &lt;/div&gt;                    &lt;/div&gt;        &lt;div class="sliderArrow"&gt;            &lt;div class="prev" title="zurück"&gt;&lt;div class="hidden"&gt;zurück&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;            &lt;div class="next" title="weiter"&gt;&lt;div class="hidden"&gt;weiter&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;        &lt;/div&gt;    &lt;/div&gt;    &lt;div class="thumb"&gt;&lt;/div&gt;    &lt;div class="clearFloat"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Tanz in der Kirche&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;In der Pfarre Ebensee wurde die Lange Nacht der Kirchen bereits am Nachmittag mit einer Lesereise für Kinder eröffnet. Dabei wurden an ausgewählten Orten sowie in der Pfarrkirche Geschichten in verschiedenen Sprachen vorgelesen. Am Abend stand das Thema „Mut von A bis Z – von Anmut bis Zumutung“ im Mittelpunkt des Programms in der Pfarrkirche. Besondere Akzente setzte dabei unter anderem eine eindrucksvolle Tanzeinlage.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;In den einzelnen Regionen gab es zahlreiche weitere Programmpunkte der Langen Nacht der Kirchen. So begeisterte in Maria Schnee in Leopoldschlag eine Licht-, Laser- und Musikshow die Besucher:innen. In Lenzing sorgte eine Zaubershow für Unterhaltung bei Jung und Alt. Neugierige erhielten bei Führungen in Mondsee spannende Einblicke in den Dachboden der Basilika. Und „Escape the Vatican“ hieß es in St. Georgen im Attergau für Jugendliche bei einem Escape-Abenteuer.&lt;/p&gt;</content>
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			<name>Kerstin</name>
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		<title>Schönborn: Bei der Synodalität nachbessern</title>
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		<updated>2026-06-02T18:44:48Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Von seiner Glaubenskrise als junger Dominikaner und über die Entdeckung der Kirchenväter als persönliche Rettung erzählte Kardinal Christoph Schönborn vor 250 Zuhörer:innen am 29. Mai im Stift Kremsmünster.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Weiters sprach er über die Bedeutung des Katechismus und über seine Bedenken die Ergebnisse der „Synodalitäts“-Synode betreffend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kardinal nahm an einer Tagung der theologischen Fachzeitschrift „Communio“ teil, zu deren Herausgebern er gehört. Ihr Chefredakteur Univ.-Prof. Jan-Heiner Tück sprach im öffentlichen Interview mit dem Kardinal vornehmlich jene Themen an, die das Profil von Communio ausmachen. „Das Zurück zu den Quellen, zum lebendigen Erbe der Kirchenväter – das war meine Rettung,“, betonte der Kardinal. In der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils, wie er es erlebt hatte, wurden zentrale Glaubensinhalte wie die Gottessohnschaft Jesu für obsolet erklärt. Die Beschäftigung mit den Kirchenvätern habe ihm wieder Halt gegeben. So begeistert er anfangs vom Konzil gewesen war, so bald hatte er gespürt, dass „da etwas nicht stimmt“, wie es von der Mehrheit der Theologen verstanden wurde. Der damalige Professor Joseph Ratzinger habe ihm die Augen für das „wahre Konzil“ geöffnet. Schönborn meinte aber nachdenklich, dass es für ihn ein Rätsel sei, wie man das Konzil so gegensätzlich erleben konnte: Denn für den Wiener Weihbischof Helmut Krätzl war das Konzil ein einzigartiger Aufbruch. Den Weltkatechismus, an dem Schönborn mitgearbeitet hatte, beschreibt er als Synthese der Lehre der Kirche. Es werde darin die unveränderliche Substanz des Glaubens dargestellt – mit dem Ziel, aus der Unsicherheit der nachkonziliaren Zeit herauszufinden und den Glauben in den sich wandelnden Situationen der Zeit verständlich zu machen.&lt;br&gt;Im Blick auf seine Teilnahme an den beiden Synoden über die „Synodalität“ merkte der Kardinal kritisch an, dass der Begriff der Synodalität zu sehr im Jetzt, im gemeinsamen Entscheiden in der Gegenwart, verblieben sei. Ihm fehle der geschichtliche Aspekt: „Was meine Vorfahren vor tausend Jahren geglaubt haben, ist in der Substanz derselbe Glaube geblieben, mit dem wir heute leben.“ Es müsse nun im Zusammenhang mit der Synodalität angegangen werden, den Blick die geschichtliche Dimension zu richten.&lt;br&gt;Angesprochen auf die bevorstehenden Bischofsweihen aus der traditionalistischen Gemeinschaft der Piusbrüder meinte Schönborn, dass es „ein Mysterium sei, warum es in der Kirche zu Spaltungen kommt: Wahrscheinlich will uns Gott zeigen, dass er die Einheit ist. Einheit ist eben keine politische Kategorie.“ Der Kardinal bat um das Gebet, dass es nicht zum einem endgültigen Bruch komme.&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Kerstin</name>
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		<title>Regau wird zur Flohmarkt-Pfarrgemeinde</title>
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		<updated>2026-06-02T12:41:13Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Keinen Mega-Flohmarkt, der ein Heer an Ehrenamtlichen wochenlang auf Trab hält, veranstaltet die Pfarrgemeinde Regau, sondern sie lädt – erstmalig – zu einer „Flohmarkt-Roas“, die von Kleinflohmarkt zu Kleinflomarkt führt. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Und so wird es funktionieren: Einzelpersonen, Freundesgruppen oder Nachbarschaftsrunden konnten sich anmelden und bieten am Samstag, 20. Juni von 13 bis 17 Uhr direkt vor ihrem Haus, im Garten oder in der Garage ihre Schätze an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen wissen wir bereits, dass tolle Dinge zu finden sein werden – bei uns im Pfarrhof, in alten Bauernhöfen, bei jungen und älteren Familien. Es wird also ein breites Angebot geben. Was wir noch brauchen, sind viele Interessierte und Käufer:innen“, werben die Pfarrverantwortlichen für einen Besuch in Regau. Alle Flohmarkt-Verkaufsstellen sind in einem Übersichtsplan verzeichnet, der ab 12. Juni auf der Homepage der Pfarrgemeinde zu finden ist und in Regau in der Kirche und in Geschäften aufgelegt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Mit der Flohmarkt-Roas wird dasselbe Ziel erreicht wie mit einem Riesenflohmarkt: Dinge, die noch gut erhalten sind, aber nicht mehr gebraucht werden, bekommen eine zweite Chance. Jeder Flohmarkt ist ein Statement gegen die Verschwendungsgesellschaft, gegen Ressourcenvergeudung und Umweltverschmutzung. Die Pfarrgemeinde Regau lädt ein: zum Stöbern, Feilschen und zur Begegnung.&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Andrea Mayer</name>
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		<title>Der heilige Florian schlägt Brücken</title>
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		<updated>2026-06-02T18:44:47Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Ein eindrucksvolles Zeichen der Verbundenheit mit der rumänisch-orthodoxen Pfarre, die in der katholischen Kirche von Linz-St. Franziskus ihre Liturgie feiert, hat Propst Klaus Sonnleitner vom Stift St. Florian gesetzt: Er stellte dem Pfarrer, Erzpriester P. Stefan Lungeanu, eine Reliquie des hl. Florian und eine Florian-Ikone für ihren Festgottesdienst zu Ehren des hl. Florian zur Verfügung.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="">&lt;p&gt;Der rumänisch-orthodoxe Erzpriester nahm vor zwei Jahren an der Festmesse zu Ehren des Landespatrons in St. Florian teil und war so beeindruckt, dass er gemeinsam mit seinen Gläubigen entschied, die künftigen Feste des Landespatrons ebenfalls mit einer Liturgiefeier zu begehen. Im Vorjahr feierte die rumänisch-orthodoxe Gemeinde bereits eine Woche nach dem „Florianitag“ in der Stiftskirche. Da dies heuer wegen einer Terminkollision nicht möglich war, gab Propst Klaus Sonnleitner eine Reliquienmonstranz und eine Ikone aus den Stiftssammlungen außer Haus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese liturgischen Schätze bekamen einen Ehrenplatz, als am 9. Mai 2026 die rumänisch-orthodoxe Pfarre unter Leitung von Bischof Siluan von Ungarn – begleitet von 15 Priestern und Diakonen – in St. Franziskus ihren Florian-Festgottesdienst feierte. Am späten Nachmittag brachten Erzpriester P. Stefan, Bischof Siluan und weitere Geistliche das Reliquiar und die Ikone persönlich in die Prälatur zu Propst Klaus Sonnleitner zurück. In den nächsten Jahren soll die orthodoxe Florianmesse nach der Florianfeier der Diözese und des Landes am darauffolgenden Samstag zur festen Regel werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bildtext:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der rumänisch-orthodoxe Erzpriester P. Stefan Lungeanu (links) und Bischof Siluan von Ungarn (3. von rechts) in Begleitung weiterer Geistlicher bei der Rückgabe der Florian-Reliquie und -Ikone an Propst Klaus Sonnleitner (Mitte). Vermittelt hat die Überlassung von Ikone und Reliquiar für einen Gottesdienst zu Ehren des hl. Florian Paulus Wall (3. von links), Mitglied der Linzer Sektion der Stiftung Pro Oriente. &lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Andrea Mayer</name>
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