08.11.2017

Lokales

Personen, Dank & Ehrung

Personen, Dank & Ehrung der Woche 45/2017

Julbach-Aigen

BBS Kirchdorf an der Krems

KonsR P. Gottfried Hemmelmayr

Gustav Steinsky

Ehrung & Dank

Julbach – Aigen. Walter Wöss, der Initiator des Kalvarienberges und des Perlenwegs in Julbach, freut sich, dass er Besuch aus Übersee empfangen konnte. Die gebürtige Aignerin Sabine Bitter (Mitte; mit ihrer Mutter) ist nach der Schulausbildung nach Toronto, Kanada, gegangen und hat dort ihren Mann Jeff kennengelernt. Beide wurden erfolgreiche Wissenschafter. Sie ist Professorin für Zeitgenössische bildende Kunst an der Simon Fraser University, ihr Mann lehrt Literaturwissenschaften.  

BBS Kirchdorf an der Krems. Sämtliche Schüler/innen und Lehrer/innen von HAK, HLW und FW Kirchdorf begaben sich am 25. Oktober in die Kirchdorfer Au, um dort Kilometer und vor allem Spenden für die Waisenkinder zu sammeln, die vom Go Fishnet Project in Kenia betreut werden. Insgesamt liefen die Teilnehmer/innen 3500 km und sammelten 5.200 Euro. Private Sponsoren sowie Firmen unterstützten die Schulgemeinschaft, sodass mit der gespendeten Summe 14 Kinder in Kenia ein ganzes Jahr lang Essen bekommen können. „Es ist schön, Leiter einer Schule zu sein, wo die Schulgemeinschaft solche sozialen Projekte immer wieder auf die Beine stellt!“, meint Direktor Wolfgang Graßecker.

HBLA St. Florian. Den Schulanfang der 4. Jahrgänge, die aus der Praxis zurückkamen, hat die Schulgemeinschaft mit einem Fest begangen. Ende Oktober feierten Schüler/innen, Eltern, Gäste und Lehrer/innen miteinander Erntedank in der Stiftsbasilika St. Florian. Musikalisch umrahmt war die Feier vom Schulorchester unter der Leitung von Maria Möslinger sowie durch Andreas Etlinger an der Brucknerorgel. Stiftspfarrer Mag. Werner Grad, dem sechs Ministranten aus dem 2. Jahrgang assistierten, zelebrierte den Gottesdienst.

Geburtstage

Am 9. November 2017 feiert KonsR P. Gottfried Hemmelmayr, ­Zisterzienser des Stiftes Wilhering, emeritierter Abt und Stiftspfarrer, seinen 80. Geburtstag. Er stammt aus Lichtenberg, besuchte das Stiftsgymnasium in Wilhering und trat anschließend in das Stift Wilhering ein. 1963 wurde er zum Priester geweiht. Anschließend war er Kooperator in Gramastetten und Vorderweißenbach. Von 1969 bis Ende August 2017 war P. Gottfried Hemmelmayr Pfarrer der Stiftspfarre Wilhering, von 1986 bis 1991 auch Dechant des Dekanates Traun. 1991 wurde er zum Abt des Stiftes Wilhering gewählt, diese Funktion hatte er bis 2012 inne. Von 1997 bis 2003 war Hemmelmayr auch Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation.

Am 14. November 2017 vollendet KonsR P. Albert Dückelmann, Benediktiner des Stiftes Kremsmünster, Pfarrprovisor in Ried im Traunkreis, sein 75. Lebensjahr. Er stammt aus Tragwein, feierte 1965 die Ordensprofess und wurde 1969 zum Priester geweiht. Anschließend war er bis 1994 Konviktspräfekt, am Stiftsgymnasium Kremsmünster unterrichtete er Chemie. Von 1993 bis 1999 war P. Albert Rektor der Oblatengemeinschaft des Stiftes und ist es wieder seit 2014. Seit 2001 ist P. Albert Pfarrprovisor in Ried.

Am 15. November 2017 wird GR P. Konrad Großhagauer vom Orden der Mariannhiller Missionare 80 Jahre alt. Er stammt aus Ertl (NÖ, bei St. Peter in der Au), besuchte das Stiftsgymnasium Seitenstetten und begann 1956 sein Noviziat bei den Mariannhiller Missionaren im Schloss Riedegg bei Gallneukirchen. Nach dem Theologiestu­dium in Würzburg, Bayern, wurde er 1963 in Innsbruck zum Priester geweiht. Dann war er bis 1966 Erzieher im Internat St. Berthold in Wels und half anschließend in der Hausgemeinschaft von Schloss Riedegg in der Seelsorge mit. Von 1982 bis 2009 war P. Konrad Seelsorger im Landespflegeheim Schloss Haus in Wartberg ob der Aist, wo er weiterhin wohnt, weil er selbst nun der Pflege bedarf.

Im Gedenken

Generationen von Student/innen der Katholischen Universität Linz und Schüler/in­nen des Jugendzentrums STUWE war er bestens bekannt, weil er durch mehr als fünf Jahrzehnte dort stets anzutreffen war: Gustav Steinsky. Am 28. Oktober 2017 ist er 81-jährig verstorben. Aufgrund seiner Frühgeburt war seine geistige und körperliche Entwicklung verzögert. Daher kam er auch zu Untersuchungen auf den Kinderpavillon des Wiener psychiatrischen Krankenhauses „Spiegelgrund“, wo er von April 1943 bis Juni 1944 blieb. Auf dieser Station wurden viele seiner Mitpatien­ten Opfer der NS-Euthanasie. Bis 1950 verbrachte er weitere Jahre in einem Kinderheim. Aufgaben, die Steinsky übernahm, wie zum Beispiel Botendienste, führte er mit großer Gewissenhaftigkeit aus, regelmäßig war er in der Bibliothek der KU anzutreffen und im STUWE im Gespräch mit den Jugendlichen. Das Begräbnis findet am 10. November 2017 um 13 Uhr am Barbarafriedhof in Linz statt.

Bildquelle: privat, Haijes, Stuwe

Keywords: 2017/45

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