Eine anstrengende Zeit, der Jänner. Viele Tests, Prüfungen und Schularbeiten sorgen oft für Stress, machen aber auch ganz schön müde. Darum solltest du zwischendurch Pausen einlegen.
Wenn du ein bisschen auf deinen Körper hörst, merkst du schnell, wann der richtige Zeitpunkt für eine Pause gekommen ist: - deine Muskeln sind verspannt, du möchtest dich strecken, - du bist müde und fängst an zu gähnen, - du hast Hunger oder Durst, - deine Konzentration lässt nach, - die Gedanken schweifen immer öfter ab.
Pause! Jetzt hat es keinen Sinn mehr, weiterzuarbeiten. Der Kopf und Körper haben schon auf Pause geschaltet, also steh auf und tu was anderes.
Bewegung. Ein kleiner Spaziergang, ein kurzer Lauf ums Haus oder einfach alle Muskeln dehnen und strecken: Es gibt viele Möglichkeiten, den Körper wieder in Schwung zu bringen, am besten natürlich draußen.
Frische Luft. Während du Bewegung machst, ist genug Zeit, Sauerstoff in dein Zimmer zu lassen. Beim Lüften wird auch dein Arbeitszimmer wieder fit, also Fenster weit auf für ein paar Minuten.
Essen und trinken. Flüssigkeit ist beim Lernen besonders wichtig, am besten Wasser und keine süßen Getränke. Für den kleinen Imbiss eignet sich am besten „Hirnfutter“ oder „brainfood“. Birnen, Erdbeeren, Äpfel, Trockenfrüchte und Nüsse liefern wertvolle Stoffe, sodass deine Konzentration rasch wieder da ist.
Wie lange? Alle 20 bis 30 Minuten kannst du eine kleine Fünf-Minuten-Pause einlegen. Nach 1 1/2 bis 2 Stunden brauchst du eine längere Unterbrechung (15 bis 20 Minuten). Die Pausen sollten immer so lange sein, dass du dich erholst. Aber nicht zu lange, damit der Rhythmus nicht unterbrochen wird und du den Faden nicht ganz verlierst.
Optimal lernen. Wichtig beim Lernen sind Ruhe und ausreichendes Licht. Deine Schreibhand sollte keinen Schatten auf das Heft werfen. Damit du beim Arbeiten möglichst aufrecht sitzen kannst, sollte der Schreibtisch auf deine Körpergröße eingestellt sein.