21.04.2017

Kultur

Bischof Bünker gedenkt jüdischer Opfer

Die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) lädt am 24. April 2017 zu einem Gedenken an die Opfer des Todesmarsches der ungarischen Juden ein. Die Rede hält Bischof Michael Bünker.

Nach der Begrüßung durch Gemeinderätin Laurien Scheinecker sprechen Dr. Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B., und Mag. Hannes Müller von der Welser Initiative gegen Faschismus. Der Evangelische Posaunenchor Wels unter der Leitung von Mag. Rosemarie Dobringer sorgt für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

Im Nordteil des Welser Friedhofs sind 1.030 KZ-Opfer – vorwiegend ungarische Juden – bestattet. Sie mussten am Todesmarsch von Mauthausen nach Gunskirchen im April 1945 teilnehmen. Viele von ihnen wurden noch durch die US-Armee befreit, konnten aber nicht mehr gerettet werden: Sie starben an Seuchen und Entkräftung. Im Jahr 2001 errichtete die Stadt Wels auf Anregung der Welser Initiative gegen Faschismus ein Mahnmal, das die Namen der Opfer, soweit sie bekannt sind, wiedergibt.

- Montag, 24. April, um 18.30 Uhr beim Jüdischen Mahnmal im Nordteil des Welser Friedhofs

Bildquelle: EPV/Uschmann

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